Schweden hat seine Ermittlungen zur mutmaßlichen Sabotage der Nord-Stream-Pipeline eingestellt. Die Sicherheit des Landes sei nicht gefährdet gewesen, heißt es laut "dpa" zur Begründung. Allerdings will Deutschland demnach weiter ermitteln.
Die schwedische Staatsanwaltschaft sei zu dem Schluss gekommen, dass die schwedische Gerichtsbarkeit in der Angelegenheit keine Anwendung finde. Der damit betraute Staatsanwalt Mats Ljungqvist sehe daher keinen Anlass, die Ermittlungen fortzuführen.
Deutschland ermittelt weiter
Am 22. September 2022 wurden mehrere Explosionen in der Nähe der dänischen Ostseeinsel Bornholm registriert. Daraufhin wurden vier Lecks an drei der insgesamt vier Leitungen von Nord Stream 1 und 2 entdeckt. Mehr als 16 Monate danach ist der Fall nicht aufgeklärt.
Die Bundesregierung bekräftigte erneut ihr Interesse an einer Aufklärung. Laut Bundesanwaltschaft dauern die Ermittlungen von deutscher Seite aus an. Weitergehende Auskünfte würden derzeit nicht erteilt. (dpa/dz)



