Dutzende Strom- und Gasanbieter werben auf Verivox und Check 24 um Neukunden.

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Bild: © Superingo/AdobeStock

Von Preiserhöhungen seitens der Extraenergie GmbH Betroffene können sich jetzt der von Verbraucherschützern angekündigten Sammelklage anschließen. Das Klageregister beim Oberlandesgericht (OLG) Hamm sei nun geöffnet, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) mit.

200 Prozent teurer

Er hofft, dadurch Rückzahlungen an betroffene Kundinnen und Kunden erstreiten zu können. Zu der Gesellschaft gehören Gas- und Stromanbieter wie etwa Extraenergie, Extragrün, Hitenergie oder Prioenergie. Laut dem VZBV haben diese ihre Preise im Jahr 2022 teils um mehr als 200 Prozent erhöht.

100.000 Betroffene

Weil sie dabei auch vereinbarte Preisgarantien übergingen, sind die Preiserhöhungen aus Sicht des Verbandes unzulässig. Davon betroffen sein könnten demnach mehr als 100.000 Kundinnen und Kunden.

Im Einzelfall belaufen sich die Summen auf mehrere tausend Euro. "Energieanbieter dürfen Verbraucher:innen nicht pauschal zur Kasse bitten, weil sich Einkaufspreise erhöht haben", sagte VZBV-Vorständin Ramona Pop.

Den Verbraucherschützern zufolge versucht das Unternehmen weiterhin, die Forderungen durchzusetzen, etwa auch mit Inkassoschreiben. Die Sammelklage hatte der VZBV im Dezember 2023 beim OLG Hamm eingereicht. Betroffene können sich online der Klage anschließen. (dz)

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