Der erste von drei Filterkesseln wird von oben in den Neubau des OOWV-Wasserwerks Marienhafe in Siegelsum (Ostfriesland) gehoben.

Der erste von drei Filterkesseln wird von oben in den Neubau des OOWV-Wasserwerks Marienhafe in Siegelsum (Ostfriesland) gehoben.

Bild: © Matthias Wittschieben/OOWV

Das neue Wasserwerk Marienhafe des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) wird mit drei Filterkesseln ausgestattet. Die 20 Tonnen schweren Teile wurden am Montag per Kran über die Außenmauer des Rohbaus in das Innere gehievt.

„Die Filterkessel sind die zweite Reinigungsstufe in unserem Wasserwerk. Sie werden dafür sorgen, dass Mangan aus dem Rohwasser entfernt wird“, erklärt OOWV-Wasserwerksleiter Horst Krebs.

Inbetriebnahme 2025

Für OOWV-Projektingenieur Ingo Schuster ist mit dem Einbau der Filterkessel ein wichtiges Etappenziel erreicht: „Jetzt, da die Filterkessel im Gebäude sind, kann das Dach geschlossen werden. Anschließend beginnen die Klinkerarbeiten, voraussichtlich im Herbst bauen wir dann das Außengerüst ab.“

Anfang 2025 soll das neue Wasserwerk den Betrieb aufnehmen – allerdings für ein halbes Jahr vorerst auf Probe, parallel zum nebenan stehenden alten OOWV-Wasserwerk.

Verzögerung beim Bau

Wegen der sommerlichen Dürre in 2022 verschob sich die  Anlieferung der Filterkessel zunächst wegen Niedrigwasser des Rheins und dann wegen der Energiekrise: Denn die Transportschiffe wurden für den priorisierten Kohletransport benötigt. Wegen entsprechender Planungspuffer kann aber der Zeitplan für die Fertigstellung laut OOW eingehalten werden.

Anlässlich des Spatenstichs im Juli 2021 hatte der OOWV mitgeteilt, dass das bestehende Wasserwerk jährlich rund 3,7 Mio. Kubikmeter Trinkwasser abgibt. Das vorliegende Wasserrecht  beläuft sich auf 4,5 Mio. Kubikmeter pro Jahr. (hp)

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