In den kommenden zehn Jahren will SachsenEnergie über zwei Milliarden Euro in die Versorgungsinfrastruktur investieren. Dazu zählen die Sparten Strom, Gas, Wärme, Wasser, Telekommunikation, Elektromobilität und Smart Services.

In den kommenden zehn Jahren will SachsenEnergie über zwei Milliarden Euro in die Versorgungsinfrastruktur investieren. Dazu zählen die Sparten Strom, Gas, Wärme, Wasser, Telekommunikation, Elektromobilität und Smart Services.

Bild: © SachsenEnergie

SachsenEnergie,  das Unternehmen, das  aus der Verbindung Drewag und Enso Energie Sachsen Ost hervorgegangen ist, versorgt rund 600.000 Kunden mit Energie, Wasser, energienahen Dienstleistungen und moderner Infrastruktur. Als viertgrößter Kommunalversorger Deutschlands will das Unternehmen seine energiewirtschaftlichen Kernprozesse mit Powercloud modernisieren.

Einen Großteil ihrer Leistungen will SachsenEnergie künftig über die Powercloud anbieten und abrechnen. „Wir sind von der Powercloud-Lösung überzeugt. Künftig werden wir verstärkt neue Produkte noch schneller anbieten können, innovative und kundenorientierte Prozesse beschleunigen und zugleich die digitale Transformation des ganzen Unternehmens vorantreiben“, sagt  SachsenEnergie-Chef  Frank Brinkmann. „Wir profitieren von der modularen SaaS-Lösung und sparen in Zukunft erhebliche Aufwände in den standardisierten Prozessen der Energiewirtschaft.“

Interesse bei Kommunalversorger geweckt

Laut dem Cloud-Anbieter nutzen zunehmend mehr Kommunalversorger nutzen die cloud-basierte Lösung des südbadischen Startups – wie zuvor bereits viele große Energieversorgungsunternehmen (EVU) wie Eon, EnBW oder EWE.  In der Vergangenheit waren regionale Versorger zurückhaltend bei der Modernisierung ihrer Billing-Systeme, sagt Gründer und CEO Marco Beicht. Einen Hindernisgrund stellen laut Powercloud starre und unflexible IT-Bestandssysteme dar, die sich nur mit großem finanziellem Aufwand verändern lassen. Mit dem Markteintritt von Powercloud habe sich das geändert, heißt es. Das  Lizenzmodell des Unternehmens basiere auf der Anzahl aktiver Endkundenverträge. „Only pay for what you use“, so das Motto.  

Laut Beicht verwalten schon mehr als 200 Kunden auf der Plattform rund acht Millionen Vertragsverhältnisse mit über sechs Milliarden Euro Umsatz. „Gerade regionale Versorger und Stadtwerke werden dabei immer wichtiger für uns, denn sie bringen alle Voraussetzungen für den Energiemarkt der Zukunft mit“, bestätigt Beicht. „So ist beispielsweise ein differenziertes Produktportfolio vorhanden, zu dem neben dem klassischen Energieangebot auch regionale Angebote und Dienstleistungen gehören. Diese müssen sich in Zukunft aber sehr einfach bündeln, vermarkten und abrechnen lassen." Die Powerfcloud sei auf diese Anfodrerungen ausgelegt, so der CEO. (sg)
 

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