Blick auf das Verwaltungsgebäude des Nürnberger Regionalversorgers N-Ergie.

Blick auf das Verwaltungsgebäude des Nürnberger Regionalversorgers N-Ergie.

Bild: © N-Ergie

Die N-Ergie Aktiengesellschaft erhöht für das kommende Jahr ihre Erdgaspreise für Privatkunden um durchschnittlich fünf Prozent. Der Energiepreis steige um 0,31 Cent pro Kilowattstunde brutto, teilte das Kommunalunternehmen mit. Der Grundpreis bleibe unverändert.

N-Ergie begründet diesen Schritt mit dem CO2-Preis, der zum 1. Januar 2021 erstmals wirksam wird. Pro Tonne Kohlenstoffdioxid fallen dann 25 Euro zusätzlich an.

Günstigere Beschaffungskosten

Auf den Brennstoffträger Erdgas umgerechnet entspreche das einem Wert von etwa 0,54 Cent pro Kilowattstunde, rechnet das Unternehmen vor. Für eine Kilowattstunde zahlen Nürnberger Kunden, die sich für den Tarif "Erdgas Online" entschieden haben, aktuell 4,91 Cent brutto.

Dem stünden günstigere Beschaffungskosten gegenüber. Andere Preisbestandteile wie gesetzliche Umlagen, Abgaben und Netznutzungsentgelte blieben weitgehend unverändert.

Faktor Mehrwertsteuer

N-Ergie nahm für ihre Rechnungen den regulären Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent als Grundlage. Sollte die Bundespolitik die coronabedingte zeitliche Senkung auf 16 Prozent für das Jahr 2021 verlängern, will N-Ergie ihre Bruttopreise nach eigenen Angaben entsprechend anpassen. (ab)
 

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