Fraunhofer-Wissenschaftler Lénárd Csepei, IGB (3. v.l.) und Karl-Heinz Küsters, IMWS (4. v.l.), mit Partnern des Projekts "Green Ammonia" in Marokko

Fraunhofer-Wissenschaftler Lénárd Csepei, IGB (3. v.l.) und Karl-Heinz Küsters, IMWS (4. v.l.), mit Partnern des Projekts "Green Ammonia" in Marokko

Bild: © OCP

Fraunhofer beteiligt sich an einer binationalen Forschungs- und Entwicklungskooperation zwischen Deutschland und Marokko, bei der es um die Entwicklung und Förderung der Wasserstofftechnologie bzw. des "Power-to-X"-Sektors in dem Maghrebstaat geht. Das teilte Fraunhofer mit. Für Fraunhofer ist Marokko kein unbekanntes Terrain: Fraunhofer-Wissenschaftler arbeiten im Projekt "Green Ammonia" schon seit längerem mit marokkanischen Forschungs- und Industriepartnern zusammen.

In diesem Projekt sollen laut Mitteilung neue Lösungen gefunden und Technologien etabliert werden, um grünen Wasserstoff und grünes Ammoniak effizient zu gewinnen und als nachhaltige Rohstoffe für die Düngemittelindustrie zu nutzen.

Erste Anlage in Afrika

Deutschland kooperiert beim Thema Wasserstoff mit Marokko. Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau einer ersten industriellen Anlage für grünen Wasserstoff in Afrika.

Die Demonstrationsanlage besitzt eine Kapazität von etwa vier Tonnen pro Tag und dient der technisch-wirtschaftlichen Erprobung von zwei Elektrolyseurtechnologien und der Ammoniaksynthese in einem realistischen intermittierenden Betrieb und auf industrierelevantem Maßstab. (amo)

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