Das Bundesforschungsministerium macht Druck, dass eine ambitionierte nationale Wasserstrategie endlich auf den Weg kommt.

Das Bundesforschungsministerium macht Druck, dass eine ambitionierte nationale Wasserstrategie endlich auf den Weg kommt.

Bild: © Thomas/AdobeStock

Das Reallabor „H2Wyhlen“ wird pünktlich zum Jahreswechsel seine Arbeit aufnehmen und sich dem Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im baden-württembergischen Grenzach-Wyhlen widmen. Das Projekt gehört zu den 20 Gewinnern des vom BMWi vergangenes Jahr ausgelobten Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“.

Der Verbund um den Konsortialführer Energiedienst AG hat jetzt den Förderbescheid in Höhe von 13,5 Mio Euro vom Bundeswirtschaftsministerium bekommen. Hiermit soll eine bereits bestehende Power-to-Hydrogen-Anlage, die mittels Strom aus dem Laufwasserkraftwerk in Grenzach-Wyhlen, Wasserstoff erzeugt, erweitert werden: Von derzeit fünf auf zehn MW.

Verteilung und Nutzung möglichst wirtschaftlich gestalten

Anschließend folgt der Test zur Erzeugung von grünem Wasserstoff unter realen Bedingungen in einem angrenzenden Quartier und Industrieareal.

Im Fokus steht dabei nicht nur die Erzeugung, sondern vor allem die Verteilung und Nutzung des grünen Gases in verschiedenen Sektoren bei größtmöglicher Wirtschaftlichkeit. (lm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper