Volker Kefer, Berater, Investor und vom 1. Januar 2019 an Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI)

Volker Kefer, Berater, Investor und vom 1. Januar 2019 an Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI)

Bild: Lautenschläger © Deutsche Bahn

Die Vorstandsversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) hat Volker Kefer am Donnerstag mit großer Mehrheit zum künftigen Präsidenten gewählt. Das teilte der mitgliederstärkste technisch-wissenschaftliche Verein und drittgrößte technische Normierer Deutschlands am Freitag mit. Kefer soll sein Ehrenamt am 1. Januar 2019 antreten. Er folgt dann Udo Ungeheuer nach, der satzungsgemäß nach sechs Jahren nicht mehr antrat.

Eines der wesentlichen Ziele Kefers an der Spitze des VDI ist nach seinen Worten, "die wichtige Rolle von Ingenieurinnen und Ingenieuren in der Gesellschaft herauszustellen".  Der 62-jährige promovierte Ingenieur ist seit 2017 Unternehmensberater und Investor. Am bekanntesten ist er noch als Gesicht des Durchgangbahnhofs-Projekts "Stuttgart 21". 2006 bis 2016 bei der Deutschen Bahn (DB), zuletzt als Technikvorstand und Bahn-Vize, hatte er maßgeblichen Anteil an dem überraschenden positiven Ausgang der Volksabstimmung in der Region Stuttgart im November 2011.

Eigentlich ein Siemensianer

Vor der DB verantwortete Kefer in Geschäftsleitungspositionen bei Siemens, wo er 1983 anfing,  mehr als eine Mrd. Euro Umsatz. Ihm waren 2700 Mitarbeiter an sieben Standorten zugeordnet, unter anderem in den USA und China. (geo)

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