Der Energiemanager Bernd Romeike ist seit 12. Dezember 2018 interimistischer Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck bei München.

Der Energiemanager Bernd Romeike ist seit 12. Dezember 2018 interimistischer Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck bei München.

Bild: privat

Gut vier Wochen nach der Freistellung von Enno Steffens hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Fürstenfeldbruck am Mittwoch Bernd Romeike zum interimistischen Geschäftsführer bestellt. Dies berichteten am Donnerstag das Rathaus und die "SZ". Jetzt soll die Geschäftsführungs-Position ausgeschrieben werden.

Der Diplom-Kaufmann Romeike leitet laut "SZ" eine Firma für erneuerbare Energien. Er hat Erfahrung im Interim: Von Mai bis Oktober war er übergangsweise Chef der Stadtwerke Olching im selben Landkreis Fürstenfeldbruck westlich von München, nachdem die dortigen Gesellschafter von einem Spitzenduo auf eine Alleingeschäftsführung übergingen. Romeike übergab dann an Thomas Grulke. Zuvor hatte er in verschiedenen Leitungfunktionen bei Eon gearbeitet.

Presse: Stress wegen Grundstücks-Ausschreibung

In Fürstenfeldbruck wird Enno Steffens (44) jetzt abberufen. Das beschloss der Aufsichtsrat. Er selbst wollte sich gegenüber der "SZ" nicht äußern. Die Lokalzeitung will unter anderem wissen, er habe sich bei der Stadt Feinde gemacht, weil er das bisherige, zentral gelegene Stadtwerkegrundstück öffentlich über ein Immobilienportal der Stadtwerke ausschrieb. Die Verwaltung hätte die Fläche demnach gerne direkt von ihrem Stadtwerk erworben. Der Versorger baut im Westen der Stadt eine neue Zentrale, die 2019 bezogen werden soll. (geo)



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