Karriere

Richtfest für neue Gasag-Ausbildungswerkstatt

Mit dem Neubau für 2 Mio. Euro wird die praktische Ausbildung in der Gasag-Gruppe deutlich forciert.
22.01.2024

Beim Richtfest der NBB-Ausbildungshalle: Auszubildende der NBB mit Maik Wortmeier (4.v.re.), Vorsitzender der NBB-Geschäftsführung, Claudia Rathfux (3.v.re.), kaufmännische Geschäftsführerin der NBB, Georg Friedrichs (2.v.re.), Vorstandsvorsitzender der Gasag-Gruppe, und Frank Behrend (ganz re.), kaufmännischer Geschäftsführer der Gasag-Gruppe.

 

Mit dem Bau einer neuen Ausbildungswerkstatt in Berlin-Weißensee will die Gasag-Gruppe eine moderne und auf die Zukunft ausgerichtete Fachkräfteausbildung realisieren. Am Freitag ist das Richtfest für die mehr als zwei Millionen Euro teure Investition der Gasag-Tochter NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg am Standort Gustav-Adolf-Straße gefeiert worden. Zum Ausbildungsstart im September soll die Einrichtung in Betrieb genommen werden.

Mit dem Bau der 730 Quadratmeter großen Halle vergrößert Gasag die Fläche für den praktischen Teil der Ausbildung am Standort Weißensee. Der Neubau war notwendig geworden, da sich die bisherige Ausbildungswerkstatt mit etwa 350 Quadratmetern Fläche als zu klein erwies.

Knapp 100 Auszubildende

Seit August 2019 bildet die NBB jährlich zehn Anlagenmechaniker:innen für Rohrsystemtechnik sowie zwei Personen im Rohrleitungsbau in der vorhandenen Werkstatt – einem ehemaligen Lagergebäude – aus. Wenn der Neubau fertig ist, können auch dual Studierende sowie Schülerpraktikant:innen in der Werkstatt ausgebildet werden.

Zudem kann die Gasag-Tochter nun auch die Werkstattausbildung für ihre Verbundpartner wie Stadtwerke und Rohrnetzunternehmen übernehmen, da diese oft keine Kapazitäten dafür vorhalten. Derzeit befinden sich 62 technische und 35 kaufmännische junge Frauen und Männer in einer Ausbildung bzw. im dualen Studium bei der Gasag-Gruppe in Berlin und der Region.

Fachkräfte für das Wasserstoff-Netz

„Wir als Gasag-Gruppe schaffen mit der neuen Ausbildungswerkstatt ideale Ausbildungsbedingungen für unseren Nachwuchs. Denn ohne perfekt ausgebildeten und motivierten Nachwuchs werden wir die Energie- und Wärmewende in der Metropolregion nicht bewerkstelligen“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Gasag, Georg Friedrichs, anlässlich des Richtfests am Freitag.

Dafür bedürfe es auch eines Wissenstransfers zwischen den Generationen jetziger und künftiger Mitarbeiter:innen, “denen wir in der NBB eine langfristige Perspektive bieten und auf die wir beim Aufbau eines Wasserstoff-Startnetzes für Berlin bis 2030 dringend angewiesen sind“, sagte Maik Wortmeier, Vorsitzender der NBB-Geschäftsführung. (hp)