Yves Rannou - hier in einem Pressevideo von GE – ist President und Chief Executive Officer (CEO) des Geschäftsbereichs Hydro von GE Renewable Energy. Zum 1. Januar 2019 wird er CEO von Senvion.

Yves Rannou - hier in einem Pressevideo von GE – ist President und Chief Executive Officer (CEO) des Geschäftsbereichs Hydro von GE Renewable Energy. Zum 1. Januar 2019 wird er CEO von Senvion.

Screenshot: © GE Renewable Energy

Der nach eigenem Anspruch weltweit führende Hersteller von Windenergieanlagen, Senvion S.A., wird am 1. Januar nach einem halben Jahr wieder einen Chef haben: Yves Rannou wird Chief Executive Officer (CEO). Das teilte die operative Tochtergesellschaft Senvion GmbH in Hamburg am Donnerstag mit.

Rannou war zuletzt President und CEO Hydro (Wasserkraftanlagen) der General-Electric(GE)-Geschäftseinheit Renewable Energy. Der Sorbonne-Absolvent verfügt über jahrelange Top-Management-Erfahrung im Bau von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Im Grunde ist er ein Alstom-Mann. In dem ehemaligen französischen Konzern war er 18 Jahre lang tätig, zuletzt als Senior Vice President für alle Aktivitäten mit Windenergieanlagen, onshore und offshore. Nach der Übernahme von Alstom durch GE setzte er Ende 2015 seine Aktivitäten im neuen Konzern fort.

Auftrag: Expansion und Effizienz

Die Besetzung beendet eine seit Juli andauernde Vakanz an der Spitze von Senvion, die der überraschende Rücktritt von CEO Jürgen Geißinger ausgelöst hatte. Interimsmäßig hatten Manav Sharma und David Hardy übernommen. Die Aktie der Senvion S.A. setzte auch durch diese Nachricht ihren seit Mai andauernden Sinkflug fort, von damals 11,70 Euro auf 2,64 Euro (Geldkurs) am Donnerstag.

Sein Auftrag bei Senvion lautet, das internationale Wachstum strategisch zu gestalten und den Konzern, der zuletzt rote Zahlen schrieb, weiter auf Effizienz zu trimmen.

Eine Gründung von Fritz Vahrenholt

Senvion ist ein auf Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen spezialisierter Maschinenbauer "für nahezu jeden Standort", so die Selbstbeschreibung. Gegründet wurde das Unternehmen als Repower AG von von dem ehemaligen Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt. Die heutige Senvion blickt auf die Fertigung und schlüsselfertige Installation von knapp 8000 Windrädern zurück, in den für Offshore eher niedrigen Leistungsklassen 2,0 bis 6,33 MW mit Rotordurchmessern von 82 bis 152 Metern. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 4000 Menschen.

Konstruiert wird hauptsächlich im schleswig-holsteinischen Osterrönfeld und im indischen Bangalore. Die Werke liegen in Bremerhaven, den portugiesischen Städten Vagos und Oliveira de Frades, im polnischen Zory-Warszowice sowie in Baramati in Indien. Dienstleistungen für die Wartung und den Transport sowie die Planung und den Bau von Fundamenten gehören ebenfalls zum Angebotsspektrum. (geo)













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