Fahren mit Wasserstoff: Feststoffspeicher auf Magnesium-Stickstoffbasis könnten eine Alternative zu Druckgastanks werden.

Fahren mit Wasserstoff: Feststoffspeicher auf Magnesium-Stickstoffbasis könnten eine Alternative zu Druckgastanks werden.

Bild: © Baranekstuttgart/Wikipedia CC.BY 3.0

Einer der größeren chinesischen Autohersteller, Great Wall Motor (GWM), wird siebter Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmen H2 Mobility Deutschland. GWM erwirbt laut einer Absichtserklärung eine Minderheitsbeteiligung am Joint Venture und bringt zusätzliche Investitionen in das Unternehmen ein. Die übrigen Anteilseigner sind Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total.

H2 Mobility Deutschland kümmert sich um den flächendeckenden Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur zur Versorgung von Autos mit Brennstoffzellenantrieb in Deutschland. Bis Ende 2019 sollen 100 Wasserstoffstationen in sieben deutschen Ballungszentren sowie entlang der verbindenden Fernstraßen und Autobahnen entstehen; bei wachsenden Fahrzeugzahlen folgen dann weitere 300 Wasserstofftankstellen.

GWM sucht die "frühen Wasserstoffmärkte"

GWM will Brennstoffzellenfahrzeuge an Kunden in China liefern und erwägt eine Expansion in internationale Märkte. Fokus sind die frühen Wasserstoffmärkte, zu denen Deutschland mit dem schnell wachsenden Tankstellenetz zähle. „Um möglichst zeitnah auch den Aufbau einer Wasserstofftankstelleninfrastruktur in China zu unterstützen, investiert GWM nun in den Erfahrungsaustausch“, heißt es in einer Pressemeldung von H2 Mobility Deutschland. Der Zusammenschluss stelle darüber hinaus weltweite Standards sicher und verbessere die internationale Zusammenarbeit auf dem Weg zu einer Wasserstoffmobilität. (wa)

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