Ausbau läuft schneller als erwartet: in Hamburg gibt es bereits mehr als 1.000 Ladestationen für E-Autos.

Ausbau läuft schneller als erwartet: in Hamburg gibt es bereits mehr als 1.000 Ladestationen für E-Autos.

Bild: © Georg Sander/pixelio.de

Die Lösung scheint sehr sympathisch, konnte aber auf Dauer nicht funktionieren: Bislang waren die Stromtankstellen der Stadtwerke Düsseldorf kostenlos, weil kein Abrechnungssystem installiert war. Das wird sich nun ändern: Die Stadtwerke Düsseldorf führen zum 1. Juli ein neues Ladesäulenmanagementsystem ein. Alte Tankkarten verlieren Ende Juni ihre Gültigkeit, die neuen Karten werden bereits ausgegeben.

Für die Kunden hat dies durchaus auch Vorteile: Künftig können sie ihre E-Fahrzeuge mit der neuen Tankkarte der Stadtwerke Düsseldorf europaweit an 13.000 Ladepunkten laden. Auch Kunden ohne die Tankkarte können jetzt die bestehenden Ladesäulen nutzen. Dies funktioniert mit vertragsloser „Ad-hoc-Ladung“.

Drei Tarife stehen zur Auswahl:

  • Eine „Flatrate“ für monatlich 35 Euro,
  • ein „Gelegenheits“-Tarif mit fünf Euro Grundgebühr und 3,50 Euro pro Ladevorgang
  • und ein Tarif für vertragsloses Laden für 5,70 Euro pro Ladevorgang.

Fürs Roaming außerhalb des Stadtwerke-Netzes sowie für die künftige Benutzung von Schnellladepunkten, die ab diesem Jahr aufgebaut werden sollen, entstehen zusätzliche Kosten.

Der Düsseldorfer Versorger war im vergangenen Herbst beim Stadtwerke-Verbund ladenetz.de und der hinter ihr stehenden Smartlab Innovationsgesellschaft eingestiegen. (wa)

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