Bild: © Leika production/Abobe Stock

Mittlerweile werden die neuen E-Scooter schon in rund 60 deutschen Städten zum Verleih angeboten. Die Nachfrage steigt, es wächst aber auch die Kritik. Die Ratgeber-Plattform "Scooterexperten" aus dem Eprimo-Umfeld hat online mehr als 2000 Personen zur Sicherheit und Geschwindigkeit der E-Scooter befragt.

"Vor welchen Fortbewegungsmitteln haben Sie als Fußgänger im Straßenverkehr Angst?" – darauf gaben 36 Prozent E-Scooter als größte Gefahr an, ein sehr hoher Wert angesichts der noch nicht flächendeckenden Verbreitung von Mikromobilität. Bei älteren Menschen ist die Skepsis noch größer; 46 Prozent der Befragten, die 55 Jahre oder älter sind, fühlen sich aufgrund der E-Scooter im Straßenverkehr nicht sicher. Die Angst vor Autos und Fahrrädern ist mit je 31 Prozent gleich verteilt.

In Berlin ist die Angst noch deutlich größer

In Berlin leben 3,6 Millionen Bürger, auf den Straßen fahren 1,2 Millionen Autos, 3,1 Millionen Fahrräder und rund 9050 E-Scooter. Dennoch haben hier 48 Prozent der Fußgänger Angst vor E-Scootern im Straßenverkehr. "Wir wünschen uns mehr Aufklärungsarbeit durch die Sharinganbieter, sowie bessere Kontrolle und Durchführung von Maßnahmen bei rücksichtslosem Gebrauch der Scooter", so Igor Smeljanski vom Portal Scooterexperten.

E-Scooter dürfen ohne Führerschein ab 14 Jahren gefahren werden und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. Über die Hälfte der Befragten empfindet die Geschwindigkeit als zu schnell. Dabei spielt das Geschlecht keine Rolle, aber wieder das Alter: 65 Prozent der 55-jährigen und älteren Befragten finden die E-Scooter zu schnell, bei der jüngeren Zielgruppe – 18 bis 24 Jahre – sind es 28 Prozent. (wa)

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