Ziel ist die Großserienfertigung eines autonom fahrenden vollelektrischen Kleinbusses für den kommerziellen Einsatz beispielsweise von Mobilitätsdiensten.

Ziel ist die Großserienfertigung eines autonom fahrenden vollelektrischen Kleinbusses für den kommerziellen Einsatz beispielsweise von Mobilitätsdiensten.

Bild: © VWN

Volkswagen (VW) will schon bald einen autonom fahrenden, vollelektrischen Kleinbus im Konzernregal haben. Entwicklungsziel der VW-Tochter ADMT sei, ab 2026 den ID.Buzz AD anbieten zu können, teilt der Konzern mit. Zielkunden sind kommerzielle Mobilitäts- und Transportdienste. Als nach eigenen Angaben erster Fahrzeughersteller entwickelt VW damit ein autonomes Level-4-Flottenfahrzeug für die Großserie.

Dafür hat Volkswagen ADMT einen Kooperationsvertrag mit dem israelischen Technologie-Unternehmen Mobileye geschlossen. Dem Vertrag vorangegangen sein eine umfangreiche Pilotphase mit Straßentests in Deutschland und den USA. Mobileye soll Soft- und Hardware-Komponenten sowie digitale Karten für den selbstfahrenden ID.Buzz AD1 entwickeln und liefern.

Spezielles Fahrzeug wird seit 2021 entwickelt

Kern der Vereinbarung ist die  Lieferung und die Nutzung eines selbstfahrenden Systems (SDS) für eine spezielle Version des Volkswagen ID.Buzz2, die seit 2021 für den autonomen Fahrbetrieb entwickelt wird. Es entspricht der Level-4-Definition der Society of Automotive Engineers (SAE). Bei Level 4 steuert sich das autonome Fahrzeug in einem definierten Gebiet wie etwa einer Stadt selbst.

Grundlage für diese Fähigkeiten sind diverse Software- und Hardware-Komponenten, darunter zwei unabhängige Hochleistungsrechner sowie 13 Kameras, neun Lidar- und fünf Radar-Einheiten. Jede dieser Sensor-Verbundarten sei in der Lage, eine 360-Grad-Umfelderfassung zu gewährleisten.

„Um autonome Shuttles in großen Stückzahlen auf die Straße zu bringen, braucht es die Kooperation starker Partner“, sagt Christian Senger, Vorstand für das Autonome Fahren, Mobilität und Transport (ADMT) bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. „Wir entwickeln das erste vollautonome Großserienfahrzeug und Mobileye bringt den digitalen Fahrer an Bord.“ Ein großer Vorteil der Kooperation sei die Synergie mit Systemen für das automatisierte Fahren im Konzern. Module können je nach Ausbaustufe über die SAE-Levels 2+ bis 4 gemeinsam genutzt werden. (wa)

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