Eine Befragung zeigt nun: Busse und Bahnen werden attraktiver, aber ganz auf das Auto verzichten die wenigsten.

Eine Befragung zeigt nun: Busse und Bahnen werden attraktiver, aber ganz auf das Auto verzichten die wenigsten.

Bild: © RMV/Stefanie Kösling

Durch die Corona-Krise ist die Zahl der Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr zurückgegangen. Um das Ausmaß frühzeitig einschätzen zu können, hat das Statistische Bundesamt (Destatis) die bereits vorliegenden Daten einiger großer Unternehmen vorab ausgewertet.

Auf dieser Grundlage rechnet Destatis damit, dass die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen und Bahnen im 1. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um rund elf Prozent zurückgegangen sind. Besonders stark – um 15 Prozent – sanken die Fahrgastzahlen im Eisenbahnnahverkehr einschließlich S-Bahnen. Aber auch im Straßenbahnverkehr, zu dem auch der Verkehr mit Stadtbahnen, Hoch- und U-Bahnen sowie Schwebebahnen zählt, sowie im Busverkehr gingen die Fahrgastzahlen jeweils um rund neun Prozent zurück.

Januar und Februar waren noch normal

Für den Eisenbahnverkehr liegen dem Amt ausnahmsweise auch ausgewählte Monatsdaten vor. Demnach entsprachen die Zahlen in Nah- und Fernzügen im Januar und Februar noch dem üblichen Fahrgastaufkommen, während im März ein Rückgang von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen war.

Für Busse und Straßenbahnen gebe es keine Monatszahlen, die Werte werden für das gesamte Quartal ermittelt. (wa)

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