Fahrgäste checken sich mit dem Smartphone ein und aus. Am Monatsende zahlen sie den günstigsten Preis für alle Fahrten.

Fahrgäste checken sich mit dem Smartphone ein und aus. Am Monatsende zahlen sie den günstigsten Preis für alle Fahrten.

Bild: © swa / Thomas Hosemann

Für die Stadtwerke Augsburg (swa) hat das Deutschlandticket nach seinem Start im Mai eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Zum Jahreswechsel ziehen die swa eine sehr positive Bilanz. Die Zahl der Abos sei deutlich gestiegen; die swa sprechen von einem Zuwachs um 15 Prozent.

Vor Einführung des Deutschlandtickets hatten rund 40.000 Fahrgäste ein Abo bei den swa. Mittlerweile sind mehr als 48.000 Deutschlandtickets bei den swa abonniert. Mehr als drei Viertel davon funktionieren digital in der swa-Mobil-App. 11.200 wurden analog gekauft, bisher als Papierticket, das monatlich neu zugeschickt worden ist. Zum Jahreswechsel haben diese Nutzer nun Chipkarten mit dem Deutschlandticket erhalten.

Sorgen um die Finanzierung

Wenn jetzt auch Auszubildende und Studierende mit dem bayerischen Ermäßigungsticket als vergünstigtes Deutschlandticket dazugezählt werden, ist die Zahl der Abos sogar noch viel höher. Sie liegt bei mehr als 70.000. Denn zu den gut 48.000 Deutschlandtickets kommen etwa 22.500 Fahrgäste hinzu, die ihr bisheriges Abo behalten haben: rund 10.500 Schülerabos, 8100 Neun-Uhr-Abos, 2800 Premium-Abos und 1100 Mobil-Abos.

Für die Nutzung des Nahverkehrs und die Mobilitätswende sei das Deutschlandticket revolutionär. Es muss nach Ansicht der swa unbedingt weitergeführt werden. Dazu sei eine sichere und dauerhafte Finanzierung des Deutschlandtickets durch Bund und Länder ebenso notwendig, wie der weitere Ausbau des ÖPNV-Angebots, insbesondere der Infrastruktur. (wa)

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