Die Stadtwerke Ansbach bieten seit 2015 als einer der Pioniere in ihren Stadtbussen kostenloses WLAN. Im Juli 2018 statteten Sie als White-Label-Dienstleistung auch vier Busse der Stadtwerke Gunzenhausen aus.

Die Stadtwerke Ansbach bieten seit 2015 als einer der Pioniere in ihren Stadtbussen kostenloses WLAN. Im Juli 2018 statteten Sie als White-Label-Dienstleistung auch vier Busse der Stadtwerke Gunzenhausen aus.

Bild: © Stadtwerke Ansbach

Die Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH, eine Schwester der dortigen Stadtwerke, hat einen weiteren kommunalen Verkehrsbetrieb als Kunden für den Betrieb von kostenlosem WLAN im Linienbus gewonnen: die Stadtwerke im nahen Gunzenhausen. Das teilte der Kommunalversorger der ZfK mit. Zwei weitere Stadtverkehre hätten nach einem Angebot zu dem neuen White Label gefragt, hieß es weiter.

Seit Mitte 2015 können sich Fahrgäste der Ansbacher Stadtwerke in den dortigen Linienbussen gratis in ein kostenloses WLAN einbuchen. Mit diesem Service gehören die Mittelfranken bayern- und bundesweit zu den ersten Verkehrsbetrieben. Das gesammelte Know-how offerieren sie, wie jetzt herauskommt, seit längerem auch anderen Stadtverkehren, damit diese Zeit und Geld bei der Umsetzung sparen.

Gunzenhausen ist angetan

Die Stadtwerke Gunzenhausen beauftragten ihre Ansbacher Kollegen mit dem WLAN-Service. Seit Juli 2018 sind dort vier Linienbusse mit der kostenlosen drahtlosen Datenverbindung via Hotspots ausgestattet. Der dortige Geschäftsführer Roland Dücker äußert sich angetan: "Die unkomplizierte und schnelle Abwicklung hat uns überzeugt. Ohne zu großen finanziellen oder personellen Aufwand haben wir einen Mehrwert für unsere Fahrgäste schaffen können."

In Bussen der 40.000-Einwohner-Stadt Ansbach verbinden sich rund 1200 User monatlich mit dem WLAN der Stadtwerke. Jeweils zwei in den Fahrzeug-Routern integrierte LTE-Mobilfunkmodule verschaffen einen breitbandigen Internetzugang. "Dieser zeitgemäße Service am Fahrgast läuft komplikationsfrei und ist absolut wartungsfreundlich", erklärt IT-Leiter Nohman Shamshad.

App-Nutzer sehen, wo ihr Bus ist

Die Ansbacher weiten das System aber auch in der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt selbst aus. Mit ihm übertragen sie mittlerweile monatlich mehr als 1000 Gigabit:

  • So haben sie ein zusätzliches GPS(Global-Positioning-System)-Modul in alle Busse integriert. Darüber lassen sich alle genau orten. User sehen in der mobilen Stadtwerke-Ansbach-App, wo sich ihr Bus gerade befindet.
  • Auch im örtlichen Bad gibt es jetzt WLAN der Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH.
  • In der Innenstadt und in Schulen wurde ebenfalls ein Netz von Hotspots aufgebaut. (geo)
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