Bislang stammen die meisten BVG-Elektrobusse vom Hersteller Solaris. Wer die neue Ausschreibung gewonnen hat, wird noch unter Verschluss gehalten.

Bislang stammen die meisten BVG-Elektrobusse vom Hersteller Solaris. Wer die neue Ausschreibung gewonnen hat, wird noch unter Verschluss gehalten.

Bild: © Solaris

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben den Zuschlag zur Lieferung von 90 weiteren Elektrobussen erteilt. Wer den Auftrag bekommt, wird erst nach Ende der Einspruchsfrist für die unterlegenen Bieter bekannt gegeben. Der Aufsichtsrat der BVG hat die Entscheidung jetzt bestätigt.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um 12 Meter lange Batteriebusse. Diese werden im Depot geladen. Durch Zwischenladungen in den Betriebspausen könne ihre Tageslaufleistung maximiert werden, die nominale Reichweite werde dadurch bei weitem übertroffen.

Spekulationen zum Gewinner

Das bewilligte Budget für die 90 neuen Fahrzeuge einschließlich der benötigten Ladeinfrastruktur liegt nach BVG-Angaben bei insgesamt rund 65 Millionen Euro. Die Lieferung aller Busse ist bis Ende 2022 geplant. Damit wächst der Fuhrpark der BVG auf 228 Elektro-Busse an.

In der Berliner Presse ist die Rede davon, dass der Auftrag an den niederländischen Hersteller Ebusco gegangen sein soll. Den Großteil der BVG-Elektrobusse hat bislang Solaris geliefert. 15 weitere sind eCitaros von Mercedes-Benz. (wa)

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