In München, Regensburg und andernorts werden die außer Betrieb genommenen E-Busse des Typs eCitaro (Symbolbild) seit dieser Woche wieder im Linienbetrieb eingesetzt.

In München, Regensburg und andernorts werden die außer Betrieb genommenen E-Busse des Typs eCitaro (Symbolbild) seit dieser Woche wieder im Linienbetrieb eingesetzt.

Bild: © Daimler AG

Die Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWB Bus und Bahn) treibt den Umbau ihrer Busflotte im öffentlichen Nahverkehr auf Elektroantrieb voran. Das kommunale Verkehrsunternehmen hat jetzt zehn neue Elektrobusse bestellt. Aktuell verfügt die Tochtergesellschaft der Stadtwerke Bonn über sieben elektrische Busse.

Umbau bis 2035

Die gesamte Flotte umfasst 200 Linienbusse. Bis 2035 sollen alle dieselbetriebenen Fahrzeuge ersetzt werden, so das erklärte Ziel. Laut SWB Bus und Bahn werden die neuen Elektrobusse Modell "eCitaro" des Herstellers Mercedes-Benz ab Mitte 2025 im Bonner Nahverkehr eingesetzt. Die Fahrzeuge "erfüllen alle unsere Anforderungen an Klimafreundlichkeit, Effizienz, Sicherheit und Reichweite und tragen so aktiv zur Mobilitätswende bei", führte Geschäftsführerin Anja Wenmakers aus.

Um sie zu laden, setzt ihr Unternehmen statt auf Ladekabel und -säulen auf ein Schnellladesystem mit Pantographen (Stromabnehmer). Das System errichte Mercedes-Benz auf dem Betriebshof Friesdorf ab Ende dieses Jahres. Da der "eCitaro" keine entsprechende Vorrichtung auf dem Fahrzeugdach hat, werden die E-Busse mit einem externen Pantographen geladen.

Kostenpunkt: 8,5 Millionen Euro

Die Kosten beziffert SWB Bus und Bahn auf insgesamt 8,5 Millionen Euro. Davon übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen rund 3,4 Millionen Euro. Ein Elektrobus sei in der Regel doppelt so teuer wie ein Dieselbus. Ohne eine Förderung der öffentlichen Hand könnten sich viele Kommunen und Verkehrsunternehmen diese Fahrzeuge nicht leisten, betont die Stadtwerke-Tochter. (dz)

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