Bild: © Hamburger Hochbahn

Ein Kommen und Gehen in der Busflotte der Hamburger Hochbahn: Von zehn bestellten Elektrobussen Solaris Urbino 12 electric sind die ersten beiden ausgeliefert worden. Acht weitere des gleichen Typs folgen im Laufe des Jahres, außerdem 20 weitere der Daimler-Tochter Evo-Bus.

Gleichzeitig hat sich die Hochbahn von vier Wasserstoff-Bussen getrennt, die seit 2010 in der Hansestadt unterwegs waren. Gründe dafür gibt es mehrere: Die Technik sei noch nicht so weit, außerdem gebe es Lieferschwierigkeiten und schließlich sei auch die Lagerung von Wasserstoff in Wohngebieten ein Problem, teilte das Unternehmen gegenüber Journalisten mit.

Absehbares Ende

Ganz überraschend kommt das nicht. Bereits Mitte 2017 hatte die Hochbahn mitgeteilt, künftig auf Batteriebusse zu setzen. Diese Technologie verspreche mehr als die Brennstoffzelle oder eine Kombination. Dies hätten Tests auf der zehn Kilometer langen "Innovationslinie" 109 zwischen dem U-Bahnhof Alsterdorf und dem Hauptbahnhof ergeben, auf denen die unterschiedlichen Technologien in der Realität unter ansonsten gleichen Bedingungen getestet wurden.

Im vergangenen Jahr hatte die Hochbahn 60 serienreife Elektrobusse ausgeschrieben. Davon wurden 30 Fahrzeuge für 2019 bestellt und 30 weitere für 2020 optioniert. Ende des Jahres soll dann die erste Ausschreibung für serienreife Elektro-Gelenkbusse starten. Parallel zu der Beschaffung der Fahrzeuge entsteht in Alsterdorf der erste komplett auf Elektrobusse ausgerichtete Betriebshof, auf dem künftig 240 Elektrobusse stationiert sein werden. Die Inbetriebnahme soll noch im Frühjahr sein. (wa)

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