Die Erfahrungen mit Elektrobussen sind gut, aber nach dem Brand sollen sie erst mal stehen bleiben.

Die Erfahrungen mit Elektrobussen sind gut, aber nach dem Brand sollen sie erst mal stehen bleiben.

Bild: © VLP

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim stellt im großen Stil seinen Busverkehr auf Elektromobilität um. In wenigen Tagen sollen die ersten 15 Elektrobusse in den Linienverkehr der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP) gehen. Im Vorfeld hat der Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Reinhard Meyer, jetzt einen Förderbescheid für die Ladeinfrastruktur übergeben.

Mit den Fördermitteln sollen Netzanschlüsse für die Ladeinfrastruktur der Betriebshöfe installiert und die erforderlichen Transformatoren angeschafft werden. „Wir setzen für Mecklenburg-Vorpommern auf eine klimafreundliche Mobilität. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim geht dabei mit seiner Verkehrsgesellschaft mit großen Schritten voran“, so der Minister.

Der VLP-Betriebsstandort Parchim wurde in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Parchim mit einem 1600-kVA-Transformator ausgestattet. Jetzt wird an den weiteren Standorten die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut und in das Betriebshofmanagement investiert.

Busse nutzen Feststoffbatterien

Anfang September waren die ersten 15 eCitaros von Mercedes-Benz an die VLP ausgeliefert worden. Dieser Bustyp fährt mit Feststoffbatterien auf der Basis von Lithium-Eisenphosphat, die ohne Nickel, Mangan und Kobalt auskommen. Die neue Elektrobusflotte soll ab dem 1. Februar im regelmäßigen Linienverkehr eingesetzt werden.

Die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim will nach eigenen Angaben bis Ende 2022 eine Flotte von 45 vollelektrischen Bussen in Dienst stellen. (wa)

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