Kleinbusse oder Ruf-Taxis auf Bestellung können in dünn besiedelten Regionen das Mittel der Wahl sein.

Kleinbusse oder Ruf-Taxis auf Bestellung können in dünn besiedelten Regionen das Mittel der Wahl sein.

Bild: © terovesalainen/Adobe Stock

In manchen ländlichen Regionen ist ein fester Linienbustakt nicht wirtschaftlich. Um auch dort flächendeckend Nahverkehr anzubieten, können On-Demand-Verkehrsmittel eine Lösung sein. Kleinbusse oder Ruf-Taxis lassen sich via Smartphone bestellen.

Das Verkehrsministerium von Baden-Württemberg will deshalb On-Demand Verkehre fördern. Mit dem neuen Programm sollen die kommunalen Aufgabenträger bei der Einrichtung und dem Betrieb flexibler und bedarfsorientierter Angebote finanziell unterstützt werden.

Zehn Projekte sollen Geld erhalten

Insgesamt stellt das Land 25 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld können voraussichtlich zehn Vorhaben über drei Jahre gefördert werden, heißt es in Stuttgart.

„Gerade in ländlichen Räumen müssen wir das ÖPNV-Angebot angepasst ausbauen. On-Demand Verkehre sind hier ideal um ein wirtschaftlich tragfähiges und ökologisch sinnvolles ÖPNV-Angebot in Räumen und zu Zeiten schwacher Verkehrsnachfrage sicherzustellen. Mit dem neuen Programm schaffen wir dafür ein passgenaues Instrument“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Stadt- und Landkreise können in den kommenden Wochen beim Ministerium Anträge einreichen. Das Förderprogramm sieht eine abschmelzende, dreijährige Förderung der Vorhaben vor. Dabei werden im ersten Jahr bis zu 50 Prozent der Kosten, im zweiten und dritten Jahr jeweils 25 Prozent der Kosten durch das Land übernommen. Je Vorhaben können maximal 2,5 Millionen Euro gewährt werden. (wa)

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