Das Mobilitätsverhalten wird sich massiv ändern müssen, damit Städte den Herausforderungen rund um Klimaschutz und Verkehr begegnen können.

Das Mobilitätsverhalten wird sich massiv ändern müssen, damit Städte den Herausforderungen rund um Klimaschutz und Verkehr begegnen können.

Bild: © ZinetroN/stock.adobe.com

Hamburg wird bis Ende 2021 zum Reallabor Digitale Mobilität. In zehn Teilprojekten können die Bürger innovative Angebote testen – von Mobilitätsplattformen und autonomem Fahren über die Nutzung von Mikrodepots zur Reduzierung von Logistikverkehren bis hin zu On-Demand-Shuttles.

Unter der Leitung der Hamburger Hochbahn entwickeln über 30 Projektpartner digitale Mobilitätslösungen in einem gemeinsamen Ökosystem. Die Erkenntnisse des Forschungsvorhabens werden beim ITS-Weltkongress in Hamburg im Oktober 2021 vorgestellt.

Von Mikrohubs bis zu Mobilitätsbudgets

Das Bundesverkehrsministerium hat dafür 21 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die geförderten Projekte reichen laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer „von Mikrohubs zur Entlastung von Logistiklieferverkehren über eine Mobilitäts-App für alle Verkehrsmittel bis hin zu Mobilitätsbudgets anstelle von Dienstwagen.“

Zentrales Ziel des Projekts „RealLabHH“ sollen Handlungsempfehlungen für die umwelt- und klimagerechte Umgestaltung des Mobilitässystems sein. (wa)

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