von links: Werner Linnenbrink (Leiter Mobilitätsangebot Stadtwerke), Stephan Rolfes (Stadtwerke-Mobilitätsvorstand), Peter Wüstnienhaus (Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

von links: Werner Linnenbrink (Leiter Mobilitätsangebot Stadtwerke), Stephan Rolfes (Stadtwerke-Mobilitätsvorstand), Peter Wüstnienhaus (Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Bild: © Stadtwerke Osnabrück

Seit dem 24. Juni dreht ein autonom fahrender Minibus auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Osnabrück seine Runden. Das automatisierte Fahrzeug der Firma Easymile ist ein zentraler Baustein des Förderprojektes Hub Chain, in dem der Kommunalversorger aus Niedersachen eine neuartige digitale Mobilitätsplattform für Osnabrück entwickelt.

"Das Fahrzeug orientiert sich bei seinem gut 800 Meter langen Rundkurs an einer virtuellen Linie, die es in einem mehrtägigen Einleseprozess erlernt hat", erläutert Werner Linnebrink, Leiter Mobilitätsangebot. Durch das Zusammenspiel aus Laserabstandsmessung, GPS, Kameras und Drehzahlmesser sei gewährleistet, dass der Bus immer weiß, wo er sich befindet und was in seinem Umfeld geschieht.

Erster Einsatz als On-Demand-Zubringer ab Herbst

Ab Herbst wird der automatisierte Minibus als sogenannter On-Demand-Zubringer das Busangebot der Stadtwerke ergänzen. "In der zweiten Testphase gehen wir mit Hubi in den öffentlichen Straßenraum", erläuterte die Stadtwerke-Projektleiterin Sandra van Tongern.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt Hub Chain. Ziel ist die Entwicklung einer neuartigen digitalen Mobilitätsplattform für sogenannte "On-Demand"-Verkehre. Diese Zielsetzungen sollen auf Bestellung insbesondere in weniger verdichteten Regionen das Busliniennetz ergänzen. (bh)

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