Bild: © Nico Meier,pixelio.de

Das Bundesverkehrsministerium hat einen Sonderaufruf für Mobilitätsplattformen im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ veröffentlicht. Für einen letzten Förderaufruf stehen Mittel von bis zu 30 Mio. Euro zur Verfügung.
 
Mit der Förderung soll die Luftqualität in Kommunen verbessert werden, die von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind. Dabei geht es um die Städte und Gemeinden, die in mindestens einer der letzten beiden vom Umweltbundesamt (UBA) jährlich veröffentlichten Liste zu NO2-Grenzwertüberschreitungen aufgeführt werden.
 
Schwerpunkt dieses Sonderaufrufs ist der Themenbereich „Automation, Kooperation und Vernetzung“. Gefördert werden vorrangig Projekte, die den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) stärken und den ÖPNV-Anteil am Modal Split erhöhen. Dies kann beispielsweise durch den Abbau von Zugangshürden oder die Erweiterung und Optimierung des ÖPNV-Angebots anhand des Einsatzes von integrativen Mobilitätsplattformen erfolgen.

Für diesen Sonderaufruf können bis Ende Juli Förderanträge eingereicht werden. (wa)

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