Leasing-Vertrag unterzeichnet (v.li.): Wolfgang Orth, Prokurist Betrieb (REVG), Ralf Brüning, Prokurist Marketing, Vertrieb, Wirtschaft (REVG), Frank Koschatzky, Direktor Verkauf Busse (Scania Deutschland Österreich), Walter Reinarz, Geschäftsführer (REVG), Rene Renkema, Geschäftsführer (Scania Finance Deutschland), Peter Hornig, Geschäftsführer (Scania Deutschland Österreich).

Leasing-Vertrag unterzeichnet (v.li.): Wolfgang Orth, Prokurist Betrieb (REVG), Ralf Brüning, Prokurist Marketing, Vertrieb, Wirtschaft (REVG), Frank Koschatzky, Direktor Verkauf Busse (Scania Deutschland Österreich), Walter Reinarz, Geschäftsführer (REVG), Rene Renkema, Geschäftsführer (Scania Finance Deutschland), Peter Hornig, Geschäftsführer (Scania Deutschland Österreich).

© Scania Deutschland Österreich

Die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) aus Kerpen ist bisher eine reine Managementgesellschaft, die im Rhein-Erft-Kreis im Hauptliniennetz 44 Buslinien mit über 1300 Bushaltestellen betreibt. Da aufgrund der europäischen Rechtslage diese Betriebsform im ÖPNV ab 2019 nicht mehr möglich ist, übernimmt das Verkehrsunternehmen ab dem 1. Januar 2019 einen großen Teil des Buslinienverkehrs in Eigenregie.

Für einen eigenen Buslinienverkehr auf ÖPNV-Basis wird eine Busflotte benötigt, die den neuesten Richtlinien genügen. Zu diesem Zweck wurde jüngst ein innovativer Leasingvertrag über 52 Linienbusse des Typs Scania Citywide LE unterzeichnet. Vertragspartner der REVG ist in diesem Kontrakt zum ersten Mal Scania Finance Deutschland. Damit wird in Kerpen ein neues Geschäftsmodell getestet.

Scania entwickelt neues Leasingmodell

Im Rhein-Erft-Kreis kommen Busse im ÖPNV-Betrieb auf Tagesfahrleistungen von bis zu 300 Kilometern. Der Scania Citywide LE ist mit einem stehenden 9-Liter-Dieselmotor in Euro-6-Ausführung und einer Leistung von 280 PS ausgerüstet. Der Bus mit zwölf Metern Länge verfügt über 36 Sitzplätze und rund 60 Stehplätze. Scania Finance Deutschland hat für die REVG ein Leasingmodell entwickelt, das sich an das so genannte Operate Leasing anlehnt, das technische und wirtschaftliche Risiken für den Busbetreiber ausschließt.

Der Leasingvertrag hat eine Laufzeit von acht Jahren und beinhaltet umfassende Dienstleistungen wie Flottenmanagement, Wartung, Reparatur und Notfallservices. Alle Bausteine sind aufeinander abgestimmt und lassen sich jederzeit aktivieren.“ Geht es nach den Vorstellungen der Scania-Busexperten, werden der Partnerschaft mit der RVEG weitere Projekte folgen. Die Blaupause dafür sei jetzt vorhanden. (sig)

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