Marburg ist Universitätsstadt und mit 77.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Hessens.

Marburg ist Universitätsstadt und mit 77.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Hessens.

Bild: © Gerold Rosenberg/Wikipedia

Die Stadtwerke-Tochter MVG ist sich mit der Nahverkehrsgewerkschaft einig geworden: Zum 1. Januar 2020 wechseln die MVG-Mitarbeiter vom Tarifvertrag des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) in den Tarifvertrag Nehverkehr (TV-N Hessen). Für die Beschäftigten gebe es damit "deutliche und spürbare Verbesserungen", so das ÖPNV-Unternehmen.

Maßnahme gegen Personalmangel

Neben einer monatlichen Lohnerhöhung erhalten alle Beschäftigten eine jährliche Sonderzahlung in Form von Weihnachtsgeld und es wird eine betriebliche Altersversorgung eingeführt. Der Geschäftsfühfer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) Burkhard Albers lobte die Verbesserungen, die der Tarifbindung dienen "und ein Zeichen sozialer Verantwortung sowie einer Wertschätzung für den verantwortungsvollen Beruf des Busfahres sind". Der hohe Personal- und Fachkräftebedarf sei eine große Herausforderung. "Viele reden nur über den Fachkräftemangel, wir tun etwas dagegen", so Albers.

Konkret sollen die rund 200 Busfahrer in Marburg zwischen 50 und 400 Euro mehr pro Monat bekommen, wird eine Stadtwerke-Sprecherin im Regionalradio zitiert. (sg)

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