Bild: © Share Now

Anfang des Jahres mit großen Plänen gestartet, muss Share Now den ersten deutlichen Rückschlag einstecken. Die gemeinsame Carsharing-Tochter von Daimler und BMW, entstanden aus der Fusion von Car2Go und Drive Now, zieht sich aus Nordamerika zurück. Auch in London, Brüssel und Florenz  fällt der Vorhang. Am 29. Februar 2020 wird der Betrieb dort eingestellt.

Zwei Gründe nennen die Autokonzerne für die Entscheidung, Nordamerika zu schließen. Zum einen sei die globale Mobilitätslandschaft „sehr volatil“. Zum zweiten werde die Infrastruktur, mit der der nordamerikanische Verkehr heute konfrontiert ist, immer komplexer. Die Konzerne nennen etwa „das Fehlen der für die Unterstützung neuer Technologien erforderlichen Infrastruktur einschließlich der gemeinsamen Nutzung von Elektrofahrzeugen oder steigende Betriebskosten.

Zu wenig Akzeptanz

Darüber hinaus seien die Partner trotz Bemühungen und Investitionen in Brüssel, London und Florenz nicht in der Lage, die Geschäftstätigkeit nachhaltig fortzusetzen. Die Akzeptanzraten sei dort sehr niedrig.

In Zukunft will sich Share Now auf die verbleibenden 18 europäischen Städte konzentrieren. Dort sehen das Unternehmen und seine Eigentümer das deutlichste Potenzial für profitables Wachstum und Innovationen. (wa)

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