Verkohlter Boden und zerstörte Wände: Die Schäden des Brandes sind deutlich erkennbar.

Verkohlter Boden und zerstörte Wände: Die Schäden des Brandes sind deutlich erkennbar.

Bild: © Stadtwerk am See

Nach einem vorsätzlich gelegten Großbrand am 30. Dezember bleibt das Parkhaus am See des Stadtwerks am See mehrere Monate gesperrt. Das ergab die Analyse der Sachverständigen, die die Friedrichshafener einschalteten. Der Brand wurde auf mehreren Ebenen gelegt und führte zu massiven Schäden am Bauwerk sowie sechs zerstörten Autos, darunter zwei E-Fahrzeugen der Stadt Friedrichshafen. Der Schaden für das Stadtwerk am See geht in die Millionen, berichtet die "Schwäbische Zeitung".

Sanierungskonzept lässt auf sich warten

Erst Ende des Monats wird ein detailliertes Sanierungskonzept erwartet, da zunächst Fachfirmen das genaue Ausmaß des Brandes abschätzen müssen. "Erst wenn alle Bewertungen und Konzepte vorliegen, können wir sagen, wie lange das Parkhaus tatsächlich gesperrt bleibt", so Norbert Schültke, Bereichsleiter Mobilität beim Stadtwerk am See. "Ziel ist, zumindest Teilbereiche schnellstmöglich wieder nutz- und befahrbar zu machen."

Sofortmaßnahmen sind bereits erfolgt. Dazu gehörten das Abstützen der Decke und Aufräumarbeiten. Die rund 100 Autos, die sich während des Brandes in der Parkgarage befanden, konnten die Fahrzeughalter abholen.

Weiterhin genügend Parkplätze vorhanden

Ursprünglich hatte das Stadtwerk für das erste Quartal die Sanierung des Parkhauses "Altstadt" geplant. Diese pausiert derweil, um rund 700 Parkplätze zur Verfügung zu stellen. "Es wird auch weiterhin genügend innenstadtnahe Parkplätze geben", beruhigt Schültke. (hol)

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