15 Prozent mehr Lohn und Gehalt fordert Verdi für die öffentlichen Omnibusfahrer in Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild).

15 Prozent mehr Lohn und Gehalt fordert Verdi für die öffentlichen Omnibusfahrer in Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild).

Bild: © leon134865/AdobeStock

Von Betriebsbeginn bis Betriebsende ist aufgrund des angekündigten Streiks am Dienstag (14. Januar) mit dem kompletten Ausfall des Stadtverkehrs Neumünster zu rechnen. Einen Ersatzverkehr wird es nicht geben. Die Buslinien der Autokraft und der Verkehrsbetriebe Kreis Plön sind davon nicht betroffen. „Wir bedauern diese Maßnahme im Sinne unserer Kunden sehr“, sagt Sonja Kessal, Leiterin der Stadtwerke Neumünster (SWN) Verkehr.

Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen im TV-N Schleswig-Holstein zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband Schleswig-Holstein und der Gewerkschaft Verdi. Die Arbeitgeber im öffentlichen Personennahverkehr der Städte Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg haben eine Erhöhung der Entgelte um 3,1 Prozent bis 31.12.2021 angeboten. Die von der Gewerkschaft geforderte Lohnerhöhung von 2,06 Euro pro Stunde entspricht einer Anhebung um 349 Euro im Monat respektive 14 Prozent bis 31.12.2020. Die Tarifvertragsparteien haben vereinbart, die Verhandlungen am kommenden Mittwoch (15. Januar) fortzusetzen. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, ist mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen. (pm)

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