Die intelligente Vernetzung von Smart Metern, Quartieren und E-Mobilität ist das Ziel der Smart-Grid-Plattform Baden-Württembergs.

Die intelligente Vernetzung von Smart Metern, Quartieren und E-Mobilität ist das Ziel der Smart-Grid-Plattform Baden-Württembergs.

Bild: © stnazkul/AdobeStock

Auch bei der Zustellung von Fördergeldern lässt Corona grüßen: Der Amtschef im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat dem Verein Smart-Grids-Plattform Baden-Württemberg in einer Videokonferenz virtuell zwei Bescheide in Höhe von insgesamt knapp 1,4 Millionen Euro übergeben.

Mit dem Geld wird der Verein über eine Laufzeit von drei Jahren und neun Monaten hinweg neue Themenschwerpunkte aufbauen. Außerdem soll eine Kompetenzstelle Smarte Quartiere eingerichtet werden.
 
Im Fokus: Smart Meter – Smarte Quartiere – Elektromobilität
 
„Ziel der Plattform war und ist es, den Aufbau intelligenter Netze im Land sichtbar voranzutreiben“, sagte Meinel. „Wir sind hier schon gut aufgestellt. Nun sollen verstärkt weitere Sektoren miteinbezogen werden. Einer der Themenschwerpunkte der kommenden Jahre wird der Smart-Meter-Rollout sein.“ Dabei gehe es darum, Konfliktpotenziale bei der Digitalisierung der Netzendpunkte zu minimieren und zugleich Chancen für die Akteure in Baden-Württemberg aufzuzeigen.
 
Darüber hinaus wird die Smart-Grids-Plattform den Fokus ihrer Arbeit in der nächsten Zeit auf innovative Quartierskonzepte und den Hochlauf der Elektromobilität richten. „Mit einer intelligenten Verknüpfung der Sektoren Strom, Gas, Wärme und Mobilität lassen sich vor Ort Effizienzpotenziale heben und regenerative Energiequellen stärken“, ist der Amtschef im Umweltministerium überzeugt. (sg)





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