Bild: © spainter_vfx/AdobeStock

"Die Blockchain bietet von der Grundidee her die besten Voraussetzungen für den Austausch, die Validierung und die Dokumentation wertvoller Daten in einem integrierten Energiesystem", sagt Dena-Chef Andreas Kuhlmann. Jetz gehe es allerdings darum zu prüfen, ob sich die Technologie auch in der Praxis technisch, wirtschaftlich und rechtlich realisieren lasse.

Schließlich sei das Energiesystem eine kritische Infrastruktur, die durch die Digitalisierung auch auf der Ebene der Informations- und Kommunikationstechnik sicher und geschützt arbeiten müsse. Dass die Blockchain dabei helfen könne, wolle man mit der neuesten Studie zeigen. Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft will die Dena untersuchen, ob die technischen Voraussetzungen bereits ausreichen und ob Anwendungen wirtschaftlich und verlässlich in konkreten Geschäftsmodellen betrieben werden können.

Weitere Teilnehmer gesucht

Vorteile der Blockchain liegen darin, dass sie im Energiesystem die Effizienz von Transaktionen erhöhe, direkten Austausch ermögliche und gleichzeitig Kosten senke, etwa bei Lade- und Abrechnungstransaktionen für E-Fahrzeuge. Grundsätzlich sei die Technik aber nicht konkurrenzlos. Ziel der Studie sei es, Antworten zu liefern, welchen Mehrwert die Blockchain gegenüber alternativen Systemen in konkreten Anwendungsfeldern liefern könne. Auch wolle man herausfinden, wo ihre technischen und wirtschaftlichen Grenzen liegen. Zum Beispiel bei der Anzahl der Transaktionen und dem damit verbundenen Energieverbrauch. Ergebnisse sollen bis Frühjahr 2019 vorliegen.

Zu den Partnern zählen: BKW, Cronos Unternehmensberatung, EnBW, EWE Netz, Items, Ista International, Mainova, Netz Lübeck, Rheinische Netzgesellschaft, Siemens, Stadtwerke Leipzig sowie der Verbund. Bis zum 15. Juni können sich noch weitere Unternehmen an der Studie beteiligen. (sg)

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