Das Themenfeld der digitalen Stadt wird in den kommenden Jahre eine immer wichtigere Rolle spielen.

Das Themenfeld der digitalen Stadt wird in den kommenden Jahre eine immer wichtigere Rolle spielen.

Bild: © kwanchaift/Fotolia

Die Ergebnisse des ersten Barometers zum Digitalisierungsgrad der Energiewende fallen ernüchternd aus. In der vom Beratungsunternehmen Ernst & Young erstellten und vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in Auftrag gegebenen Analyse erreicht die deutsche Energiewende nur 22 von möglichen 100 Punkten.

Das entspricht der Schulnote fünf, "mangelhaft", vor allem der Zertifizierungsprozess intelligenter Messsysteme ist im Barometercheck durchgefallen. Derzeit gibt es lediglich ein vom Bundesministerium für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) zertifiziertes Smart Meter Gateway. Mindestens drei braucht es allerdings für eine Markterklärung und den Rollout.

Sektorkopplung braucht smarte Technologien

Aus Sicht des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (BNE) ist nun dringend die Politik gefragt: Das Barometer-Ergebnis sei für eine Industrienation, die einst eine Vorreiterrolle bei der Energiewende eingenommen hat, inakzeptabel. Die Digitalisierung sei dringend notwendig, um die deutsche Energiewende erfolgreich umzusetzen. "Sie ist die Voraussetzung dafür, regenerative Energien zu integrieren und die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität miteinander zu koppeln. Ein dezentrales Energiesystem auf Basis erneuerbarer Energien mit einer Vielzahl an Akteuren und kleinen PV-Anlagen, Speichern, Wärmepumpen oder Ladepunkten für Elektroautos ist nur mit der Digitalisierung zu realisieren", erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des BNE. (ls)

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