Neben der Bereitstellung der Visualisierungssoftware unterstützt Greenpocket Stadtwerke auch beim Vertrieb, übernimmt bei Bedarf die Kundenkommunikation und informiert über Vorteile und Möglichkeiten einer EnMS.

Neben der Bereitstellung der Visualisierungssoftware unterstützt Greenpocket Stadtwerke auch beim Vertrieb, übernimmt bei Bedarf die Kundenkommunikation und informiert über Vorteile und Möglichkeiten einer EnMS.

Bild: © Greenpocket

Mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) soll laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck der Rollout endlich Fahrt aufnehmen. Besonders ist es der Politik daran gelegen, den Endkunden miteinzubeziehen.

Aber wie können Stadtwerke – die bereits vor zahlreichen bürokratischen und prozessualen Herausforderungen stehen – selber von der Digitalisierung des Messwesens profitieren und gleichzeitig den Endkunden in den Vordergrund stellen?

Darum Smart Meter

Seit Jahren fehlt in Deutschland die digitale Infrastruktur: Im Submeteringbereich sind gerade mal etwa 20% der Wärmemengenzähler digital, im Meteringbereich nicht einmal 2% der Stromzähler. Gleichzeitig steigt aufgrund der Elektrifizierung vom Wärme- und Mobilitätssektor und dem Ausbau von Erneuerbaren-Energie-Anlagen der Energieverbrauch in allen Sektoren stark an. Gerade darum benötigen Stadtwerke die Smart-Meter-Daten, um die erhöhte Nachfrage steuern und strukturieren zu können.

Das hat nun auch die Politik erkannt und will mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) sowohl Stadtwerken die Möglichkeit geben, besser steuern und planen zu können, als auch dem Verbraucher die notwendigen Daten zur Verfügung zu stellen, die dieser benötigt, um effektiv Energie einsparen zu können.

Bis zu 30 Mio. Pflichteinbaufälle erwartet

Das übergreifende Ziel des GNDEWs soll es sein, vor allem auch die Endverbraucher teilhaben zu lassen. Denn obwohl die Mindestverbrauchsmenge von 6.000 kWh/Jahr im neuen Gesetz nicht verändert wurde, wird aktuell nicht wie 2016 ursprünglich geplant mit etwa 5 Mio. Pflichteinbaufällen, sondern durch den Verbrauchsanstieg eher mit 15-30 Mio. Pflichteinbaufällen gerechnet.

Um daher den Endkunden in den Vordergrund zu rücken und konkrete Vorteile für diesen zu generieren, setzt die Gesetzesänderung an mehreren Stellen an, auf die Stadtwerke mit den entsprechenden Angeboten reagieren müssen:

Dynamische Tarife als verpflichtendes Angebot

Die verpflichtende Einführung der dynamischen Tarife für alle Lieferanten ist eine Reaktion auf die steigende dezentrale Energiebeschaffung und volatile Preissituation. Richtig umgesetzt und kommuniziert bietet ein dynamischer Stromtarif z.B. Kunden aus der Industrie, die Möglichkeit ihre Strombezugskosten zu senken, indem flexibler auf den aktuell geltenden Stromtarif reagiert wird.

Trotzdem erschließt sich für die meisten Kunden meist noch kein direkter Kostenvorteil daraus, denn um eine Kostenersparnis zu erzielen, erfordert es eine genaue und kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Stromverbrauch – was wiederrum eine Visualisierung oder eine Energiemanagement-Software erfordert.

Visualisierung bringt Transparenz

Dafür gibt es zahlreiche Anbieter am Markt, die bei der Visualisierung und Kommunikation der dynamischen Tarife helfen: „Mit unseren Visualisierungslösungen erhält der Kunde eine transparente Übersicht über das, was er aktuell verbraucht.

Mithilfe von Push-Benachrichtigungen kann das Stadtwerk eine Tarifänderungen kommunizieren und der Verbraucher kann sein Verbrauchsverhalten daran anpassen und Strom verbrauchen, wenn es besonders effizient ist“, erklärt Dr. Thomas Goette, Geschäftsführer des Softwarespezialisten GreenPocket.

Transparenz für Endverbraucher und Stadtwerk

Als zweite Maßnahme wird es dem Kunden ermöglicht, dass dieser den Einbau eines Smart Meters innerhalb von 4 Monaten einfordern kann. Um dies abschließend für den Verbraucher attraktiv zu machen, wurden die Kosten ab 2025 auf 20 € pro Jahr für den Endkunden gedeckelt.

GreenPocket unterstützt die Stadtwerke bei zahlreichen Prozessen um an den richtigen Stellen Aufwand zu verringern. Der erste Schritt ist die umfassende Information des Verbrauchers: Was kann ein intelligentes Messsystem überhaupt? Welche Möglichkeiten bieten sich bei der Nutzung einer Visualisierungslösung? Wann lohnt es sich Energie zu verbrauchen?

Netzdienliche Anreize

Und nicht nur der Verbraucher profitiert davon: Auch Stadtwerke können eine Energiemanagement-Software und die damit einhergehenden monetären Anreize als netzdienliches Steuerelement nutzen, um Lastspitzen zu vermeiden und den Verbrauch optimal zu verteilen. Außerdem können Stadtwerke mit Energiemanagement-Lösungen auch einen neuen Revenue-Stream etalieren.

„Wir sind seit 13 Jahren Spezialist für Energiemanagement-Software und bieten eine der marktführenden Softwarelösungen. Daher kennen wir die Herausforderungen vor denen unsere Kunden aktuell stehen. Oft wissen die Energieversorger gar nicht, wo sie anfangen sollen oder haben überhaupt keine personellen Ressourcen mit Experten für diese spezifischen Fragestellungen. Da ist es dann ganz natürlich, dass die Kommunikation mit dem Endkunden sehr häufig auf der Strecke bleibt. Daher möchten wir Energieversorgern mit unserem Angebot helfen: Neben der Bereitstellung unserer einfach bedienbaren Visualisierungssoftware unterstützen wir Stadtwerke auch beim Vertrieb, übernehmen die Kundenkommunikation und informieren über Vorteile und Möglichkeiten einer EnMS – alles rein digital. So wird das GNDEW für jeden zu einer Chance.“, schließt Goette. (sg)

Auf der E-world in Halle 5 an Stand 405 stellt GreenPocket Lösungen rund um Energiemanagement, dynamische Tarife, Kundenkommunikation und Rollout-Visualisierung vor.

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