Der Stromsensor von Smight kann nach Unternehmensangaben in jeder Ortsnetzstation installiert werden.

Der Stromsensor von Smight kann nach Unternehmensangaben in jeder Ortsnetzstation installiert werden.

Bild: © SMIGHT

Das EnBW-Start-up Smight liefert mithilfe eines Sensors Echtzeitdaten aus dem örtlichen Netz. Dies sei die Grundlage für einen effizienten Netzbetrieb, wie die EnBW erklärt. Seit zwei Jahren ist Smight nun tätig, rund 35.000 Messpunkte sind bereits installiert.

Damit die Geschähftseinheit ihre Marktposition weiter ausbauen und leichter Partnerschaften eingehen kann, erfolgt jetzt die Ausgründung zur eigenständigen GmbH. Das junge Unternehmen soll jedoch mehrheitlich in "EnBW-Hand" bleiben. Oliver Deuschle und Robin Rudat übernehmen dafür die Geschäftsführung des Start-ups mit Sitz in Karlsruhe, heißt es.

Passender Stromsensor

Im Zentrum des Geschäftsmodells steht dabei der Stromsensor "SMIGHT Grid2", heißt es weiter. Er soll passgenau auf die Betriebsabläufe im Verteilnetz abgestimmt sein und passe in jede Ortsnetzstation.

"Transparenz im Netz ist immens wichtig", sagt Rudat. "Dafür braucht es viele Messpunkte und deshalb eine Lösung, die einfach zu installieren und damit flächentauglich ist. Das unterscheidet uns von anderen Anbietern."

Größte Netzdatenbasis

Aktuell sollen bereits mehr als 40 Netzbetreiber die IoT-Lösung von Smight nutzen. "Netzbetreiber suchen neue digitale und schnell zu integrierende Lösungen, um ihre Netze mit Blick auf Erneuerbare und E-Mobilität auch weiterhin effizient und sicher betreiben zu können", erklärt Deuschle.

"Unser Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen. Dafür wollen wir die größte Netzdatenbasis Deutschlands aufbauen", so der künftige Geschäftsführer weiter. (jk)

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