„Die Energiewende duldet keinen Aufschub, und digitale Lösungen sind eine der wichtigsten Antworten auf die wachsende Komplexität des Energiesystems. Millionen Haushalte, Geräte und Anlagen müssen in einem zunehmend dezentralen Energiesystem an das Stromnetz angeschlossen werden", so Victoria Ossadnik, im Eon-Vorstand zuständig für Digitalisierung.
Die neue Tochter soll die KundInnen auf diesem Weg unterstützen. Konkret will Eon One Verteilnetzbetreibern bei der digitalen Transformation unterstützen, indem das Unternehmen einerseits einen digitalen Zwilling des Netzes technologisch bereitstellt; andererseits aber auch Stadtwerke, Anbieter Erneuerbarer Energien sowie Betreiber von E-Mobilität bei der Anbindung, Steuerung und Optimierung ihrer dezentralen Energieressourcen hilft.
Zu Eon One gehören auch die beiden Scale-ups GridX und Envelio, an denen der Mutterkonzern jeweils die Mehrheit hält.
Drei Geschäftsbereiche im Fokus
Eon One konzentriert sich auf drei Geschäftsbereiche: Erstens gehört dazu die Aufgabe – vor dem Hintergrund einer großen Anzahl an Anschlussbegehren – die Energieflüsse im Netz im Gleichgewicht zu halten. "Bei der hohen Menge an dezentralen Energieerzeugern, Elektroautos und Wärmepumpen bedeutet das eine große Herausforderung und führt zum zweiten Geschäftsfeld, dem Netzbetrieb", heißt es in der Pressemitteilung dazu.
Mit der zunehmenden Volatilität im Netz und den zusätzlichen Herausforderungen durch die momentane Situation sei ein stabiler und zuverlässiger Betrieb der Verteilnetze wichtiger denn je. „Um dieses Problem zu lösen, hat Eon One die Lösung Brightfield entwickelt, ein Datenerfassungssystem, das in Echtzeit Einblicke in Umspannwerke ermöglicht“, erklärt Tim van Amstel. Er ist neben Stefan Huppertz und Marco Rummer Eon One Geschäftsführer.
Im Rahmen des dritten Geschäftsfeldes Energiemanagement will die Eon-Tochter eine Vielzahl von Lösungen anbieten, die den KundInnen mehr Transparenz über ihren Verbrauch verschaffen und Verbrauch und Erzeugung automatisch optimieren soll.
Kostenfreie Module und Upgrades für den Winter
Zudem stelle man, um in der aktuellen Situation bestmöglich zu unterstützen, Digitalisierungsmodule und -Upgrades während der Winterperiode kostenfrei zur Verfügung.
Diese sollen dabei helfen, Energie zu sparen, den Netzbetrieb zu stabilisieren oder den Energieverbrauch in weniger kritische Zeiten zu verlagern (sogenanntes „Peak Shaving“). (sg)



