Funkantenne installiert: 2020 hat die Netzgesellschaft der evm-Gruppe die LoRaWAN-Technik auf ihrem Verwaltungsgebäude in der Schützenstraße montiert. Der erste wichtige Schritt, um in Zukunft Anwendungen wie beispielsweise Smart Parking in Koblenz umzusetzen.

Funkantenne installiert: 2020 hat die Netzgesellschaft der evm-Gruppe die LoRaWAN-Technik auf ihrem Verwaltungsgebäude in der Schützenstraße montiert. Der erste wichtige Schritt, um in Zukunft Anwendungen wie beispielsweise Smart Parking in Koblenz umzusetzen.

Bild: © Evm/Ditscher

Parkplätze die melden, ob sie frei sind oder nicht oder Räume, die selbst ihr Klima und die Luftqualität überwachen. Mit Hilfe moderner LoRaWAN-Funktechnik und speziellen Sensoren lassen sich solche und viele weitere Details sichtbar machen und messen. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) entwickelt daher mit kommunalen Partnern intelligente Lösungen, um die Technik vor Ort einzusetzen. Jetzt ist die evm-Gruppe auf der Suche nach drei Partnerkommunen, mit denen sie weitere Erfahrungen im Echtbetrieb sammeln kann.

Mit intelligenter Technik zur smarten City

Die Entwicklung von smarten Anwendungen in Städten und Kommunen stehe noch am Anfang, eröffne Pionieren aber vor allem eins: Freiraum für Kreativität, so Evm. „Die LoRaWAN-Technik ermöglicht Kommunen den Start zu einer Smart City. Bisher können wir noch nicht sagen, wo die Technik in Zukunft überall zum Einsatz kommen wird. Die Kommunen liefern viele Ideen für Anwendungsfälle und wir entwickeln die technischen Lösungen“, erklärt Claudia Probst, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der Evm .

Dabei bauen alle smarten Projekte auf einer ähnlichen Technik auf: Spezielle Sensoren sammeln in der Kommune Daten, diese werden per sogenannter LoRaWAN-Funktechnik an eine Basisstation übermittelt. „Besonders interessiert zeigen sich unsere Partner an Lösungen zur Parkraumüberwachung. So kann beispielsweise die Belegung einzelner Parkplätze überprüft werden. Es besteht auch die Möglichkeit zu kontrollieren, ob Autos an Stellen stehen, wo sie nicht stehen sollten, wie zum Beispiel vor Feuerwehrzufahrten“, so Probst.

Evm übernimmt Kosten

Gerade durch die Corona-Pandemie würden auch die Sensoren zur Überprüfung der Luftraumqualität an Bedeutung gewinnen. „Diese und ähnliche Messungen gibt bereits als Insellösungen. Durch LoRaWAN können unterschiedliche Anwendungen jedoch mit einem Übertragungsweg abbilden werden“, resümiert  Probst. Bis zum 15. Februar können daher interessierte Kommunen ihre Projektbeschreibung einriechen. Die Projekte, die am meisten überzeugen würden, erhalten die technische Ausstattung für einen von fünf Anwendungsfällen, den sie frei wählen können. Die anfallenden Kosten übernimmt die evm-Gruppe. (sg)

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