GISA hat seit Beginn des verpflichtenden Smart-Meter-Rollouts Anfang des Jahres mehr als 1500 intelligente Messsysteme (iMSys) bei seinen Smart-Meter-Gateway-Kunden in Betrieb genommen. Bis Ende diesen Jahres könnten es bis zu 25.000 Geräte sein, gibt sich der hallensische IT-Dienstleister ambitioniert.
Insgesamt hat das BSI die Messstellenbetreiber verpflichtet 400.000 Smart-Meter-Gateways in den kommenden drei Jahren zu installieren. Trotz den Corona-Einschränkungen kommen die Hallener gut voran, denn dank einer Ausnahmeregelung des BSI können Gateway-Administratoren bei behördlich angeordneter Quarantäne von zu Hause aus arbeiten. Der Zugriff auf die IMSys erfolgt per Fernsteuerung.
Remote-Zugriff nur im Krisenfall
Vor der technischen und regulatorischen Umsetzung des Remotezugriffs sei das Vorgehen mit allen Kunden getestet und unter strengen ISMS-Vorgaben bewertet worden. Dabei wurde gemeinsam der Beschluss gefasst, dass der Remotezugriff nur im Krisenfall sowie mit Freigabe und Bestätigung der Kunden erfolgt. (ls)

