Künftig könnte die Beleuchtung zum Beispiel im Bereich des Weihnachtsmarktes von Wiesbaden ausgeschaltet werden, um das Beleuchtungskonzept des Marktes zu unterstützen.

Künftig könnte die Beleuchtung zum Beispiel im Bereich des Weihnachtsmarktes von Wiesbaden ausgeschaltet werden, um das Beleuchtungskonzept des Marktes zu unterstützen.

Bild: © Comofoto/AdobeStock

„Noch sind wir in der Pilotphase. Ziel ist es, eine Alternative zu der aktuellen Straßenbeleuchtungssteuerung in Wiesbaden zu finden“, sagt Patrick Wolf, Leiter der Abteilung Straßenbeleuchtung/Zentrale Koordinierung der ESWE Versorgungs AG.

„Zusätzlich soll die Steuerung der Straßenbeleuchtung intelligenter gestaltet werden. Die bisherige eingesetzte Technologie ist bereits in die Jahre gekommen und kann die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet lediglich ein- oder ausschalten. Schaltungen von einzelnen Straßenzügen ist nur mit Personaleinsätzen vor Ort möglich.“  

Intelligente Anwendungsfälle

Künftig soll die Straßenbeleuchtung intelligent und ereignisorientiert gesteuert werden. So könnte die Beleuchtung zum Beispiel im Bereich des Weihnachtsmarktes ausgeschaltet werden, um das Beleuchtungskonzept des Marktes zu unterstützen. Denkbar sei auch, dass die Straßenbeleuchtung an Fußgängerüberwegen früher eingeschaltet wird, als im Rest der Straßen.

All das ermöglicht ein LoRaWAN-Netz, dass die ESWE-Tochter WiTCOM im gesamten Wiesbadener Stadtgebiet schon aufgebaut hat. Weitere IoT-Einsatzfelder für das Funknetz sieht WiTCOM-Geschäftsführer Ralf Jung beim öffentlichen Nahverkehr, bei der intelligenten Verkehrssteuerung, bei effizienter Wärme- und Energieversorgung in Gebäuden, Parkraumbewirtschaftung oder Abfallmanagement. Hier tauschen sich ihm zufolge verschiedene städtische Bereiche schon eng aus. (sg)

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