Bild: © monsitj/AdobeStock

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) will mit dem Projekt "EnerKI" die Potenziale von KI für die Energiewende prüfen und Erkenntnisse zur Verfügung stellen. Bis Mitte nächsten Jahres sollen Dialogveranstaltungen und Expertenworkshops zu dem Thema stattfinden, zwei Analyseberichte und eine Metastudie sind geplant. Förderung erhält das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium.

Die Auftaktveranstaltung am Dienstag (21. Mai) besuchten rund 70 Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Forschungsinstituten, Politik und Verbänden. Der Vorsitzende der Dena-Geschäftsführung Andreas Kuhlmann sagte: "KI bietet enormes Innovationspotenzial für die Energiewende. Nun ist es wichtig, Wissen zum Einsatz dieser Schlüsseltechnologie im Energiesektor aufzubauen und einen systematischen Austausch für Akteure aus allen relevanten Bereichen – Wirtschaft, Forschung, Politik und Start-up-Szene – zu organisieren. Das ist ein Stück weit Pionierarbeit, die wir mit dem Projekt EnerKI leisten wollen."

Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

Zur Anwendung kommen könne künstliche Intelligenz zum Beispiel bei der Steuerung von Stromnetzen und dem Zusammenwachsen der Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr. Darüber hinaus könne sie eingesetzt werden, um die Energieeffizienz in der Industrie zu erhöhen und das Energiesystem ganzheitlich zu optimieren. Um das ganze Potenzial der KI-Anwendungen auszuschöpfen, sei aber erst einmal ausgeprägte Forschung und Vernetzung nötig. (pm)

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