Der Kisters Firmensitz in Aachen.

Der Kisters Firmensitz in Aachen.

Bild: © Kisters

Der IT-Anbieter Kisters übernimmt künftig nach eigenen Angaben für Messstellenbetreiber alle Gateway-Administrationsprozesse bei der Inbetriebnahme von neuen Geräten und im Regelbetrieb. Messstellenbetreiber würden dabei von geringerem Aufwand im Tagesgeschäft profitieren und keine eigene Sicherheitszertifizierung benötigen.

Auf Wunsch könne man zudem in einem erweiterten BPO zusätzlich Folgeprozesse für den Messstellenbetrieb durchführen – von der Prüfung der Messdaten auf Vollständigkeit und Plausibilität, der Bildung von sinnvollen Ersatzwerten bei Lücken oder unplausiblen Ausreißern, bis hin zur Weitergabe der plausibilisierten Werte an weitere Marktteilnehmer wie Netzbetreiber, wettbewerbliche Messstellenbetreiber, Lieferanten und Energieserviceanbieter.

Zertifiziertes Informationssicherheitsmanagement

Das BPO-Angebot umfasse die Konfiguration, Verwaltung und Überwachung der Gateways, sprich unter anderem Datenpflege, Zertifikats- und Profilmanagement, Updates, Störungsmanagement und Wechselprozesse. Auch den weiter ansteigenden Prozessmengen – Einbaupflicht und Endausbau stehen auf der Agenda – können Messstellenbetreiber damit begegnen.

Alle Aspekte von der technischen Infrastruktur über die Betriebsprozesse bis hin zum Personal sind Kisters zufolge nach ISO 27001 für Informationssicherheits-Managementsysteme zertifiziert. Darüber hinaus besitzt das Rechenzentrum eine TÜV-TSI-Zertifizierung. Die Software-Lösung für die Gateway-Administration ist nach BSI TR-03109-6 zertifiziert und damit offiziell für den Messstellenbetrieb zugelassen, heißt es weiter.

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