Ziel ist es, eine neuartige höherdimensionale Optimierung aller Komponenten in Nah-Echtzeit – sprich unter einer Minute – zu entwickeln.

Ziel ist es, eine neuartige höherdimensionale Optimierung aller Komponenten in Nah-Echtzeit – sprich unter einer Minute – zu entwickeln.

Bild: © Dmitri/AdobeStock

Ziel des Innovationsprojekts „intelligentes Bilanzkreismanagement mit Data Analytics und KI“ (iBKM) ist es, in der Strombeschaffung die Ausgleichsenergie und die damit verbundenen Kosten für Planabweichungen in der Bewirtschaftung von Bilanzkreisen signifikant zu mindern – konkret für die KOS und ihre kommunalen Stadtwerke-Partner. Dazu arbeitet KOS mit OmegaLambdaTec als Konsortialführer sowie Exxeta und Octothorpe zusammen.

Ziele des Projekts

Der ganzheitliche Ansatz für das künftige intelligente Bilanzkreismanagement soll signifikante Verbesserungen bei der Erfassung von Rohdaten und Messwerten, bei den Prognosen sowie der Zeitauflösung und Performance mittels modernsten KI, Machine Learning und Data Analytics Technologien umfassen. Ziel sei, eine neuartige höherdimensionale Optimierung aller Komponenten in Nah-Echtzeit – sprich unter einer Minute – zu entwickeln.

Wobei gleichzeitig höchste Daten- und IT-technische Sicherheitsansprüche sowie die Einhaltung des regulatorischen Rahmens (EEG, MsbG, EnWG) gewährleistet werden sollen. So lasse sich das Ungleichgewicht von volatiler Energieerzeugung und Verbrauch schon im Vorhinein weitestgehend vermeiden, unterstreichen die vier Partner.

Schnellerer Ausgleich von Regelenergie

Die restliche notwendige Regelenergie köne dazu direkter quantifiziert und schneller ausgeglichen werden, was Kosten weiter reduziere und die Netzstabilität – etwa durch die Vermeidung von Engpässen im Rahmen des Redispatch 2.0 – erhöhe. Vom bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert, gilt es als eines der Energie-Projekte mit der höchsten Priorität.

„Die hohe Priorisierung durch das Wirtschaftsministerium und die damit verbundene Anerkennung für unser Projekt freut uns ganz besonders. Damit steigt natürlich nochmals unsere Motivation und die Chancen, hieraus eine wirklich zukunftsfähige KI-basierte Lösung für die breite Anwendung für EVU im kommunalen Umfeld bereitstellen zu können und somit einen aktiven Beitrag zum Erfolg der Energiewende beizusteuern“, so Projektkoordinator Christian Müller von KOS. (sg)

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