Nehmen den symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Rechenzentrums-Campus der Mainova Webhouse in der Gwinnerstraße vor: Frankfurts Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (Mitte) mit (v. l.) Mainova-Vorstand Peter Arnold, Mainova-Webhouse-Geschäftsführer Oliver Schiebel, dem Mainova-Vorstandsvorsitzenden Constantin H. Alsheimer und Mainova-Webhouse-Geschäftsführer Ewald Winter

Nehmen den symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Rechenzentrums-Campus der Mainova Webhouse in der Gwinnerstraße vor: Frankfurts Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (Mitte) mit (v. l.) Mainova-Vorstand Peter Arnold, Mainova-Webhouse-Geschäftsführer Oliver Schiebel, dem Mainova-Vorstandsvorsitzenden Constantin H. Alsheimer und Mainova-Webhouse-Geschäftsführer Ewald Winter

Bild: © Mainova AG

Mainova Webhouse, eine hundertprozentige Tochter von Mainova, baut im Frankfurter Stadtteil Seckbach einen innovativen Rechenzentrums-Campus. Dieser umfasst eine Fläche von rund 10.500 Quadratmetern. Die IT-Last beträgt rund 30 MW, wie Mainova mitteilt. Nun fand auf dem Gelände der symbolische erste Spatenstich statt.

"Mainova entwickelt eins der effizientesten und nachhaltigsten Rechenzentren in Frankfurt", sagte Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender, Mainova. "Mit dem innovativen Vorzeigeprojekt erschließen wir ein neues Geschäftsmodell in einem dynamischen Wachstumsmarkt und unterstützen die Stadt Frankfurt sowie unsere Kundinnen und Kunden bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzziele."

Reiner Ökostrom

Demnach weisen die Gebäude eine optimale Flächenausnutzung für eine hohe Rechenleistung pro Quadratmeter sowie eine ökologische Bauweise auf. Darüber hinaus werde die Abwärme des Rechenzentrums als Heizenergie genutzt.

"Der Mainova WebhouseRechenzentrums-Campus wird zu hundert Prozent mit Ökostrom versorgt", ergänzt Oliver Schiebel, Geschäftsführer, Mainova-Webhouse. "Dazu tragen auch eigene Photovoltaik-Anlagen zur Erzeugung von Sonnenenergie vor Ort bei."

Abwärmenutzung für die Nachbarschaft

Außerdem wurden Fassade und Außengelände begrünt, was zur Isolation und Kühlung beitragen soll. Zudem ist wohl geplant, neben den eigenen Büroflächen auch Gebäude in der Nachbarschaft mit der Abwärme zu beheizen.

Auch für die Umgebung wollen die Partner gesorgt haben: So werden LoRaWAN die Pflanzen ressourcenschonend bewässert. Darüber hinaus soll ein Grünstreifen zwischen den Gebäuden für Insekten, Vögel und Fledermäuse erhalten bleiben und gepflegt werden.

2024 bezugsfertig

Hinzu kommen außerdem Mobilitätsangebote wie Elektroladesäulen sowie Car- und Bikesharing für die Belegschaft. Der Mainova Rechenzentrums-Campus soll voraussichtlich ab Januar 2024 bezugsfertig sein.(jk)

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