„Der Smart Energy Core ist die Erneuerung unseres gesamten Plattform-Fundaments. Wir wollen eine Datendrehscheibe schaffen, in der wir bestehende Produktsilos aufbrechen und miteinander verknüpfen“, erklärt Matthias Stoller, Geschäftsführer bei Thüga SmartService. „Also eine viel stärkere Verzahnung unserer einzelnen, historisch gewachsenen Metering-Lösungen.“
Der Smart Energy Core bietet Stoller zufolge den Vorteil, Daten unterschiedlicher Quellen zu erheben und verdichtet in konkreten Anwendungsfällen intelligent zu nutzen. So sollen aus einfachen Werten nutzenstiftende Informationen mit Mehrwert entstehen. „Schon heute sammeln wir Daten über Smart Meter, IoT etc., um Mehrwerte wie Mieterstrom oder Smart City-Anwendungen zu ermöglichen. Das sind aber lediglich erste praktische Aktionsfelder, die durch unsere Weiterentwicklung zum Smart Energy Core durch viele zusätzliche Lösungen ergänzt werden“, sagt Urs Wehmhörner, der bei der TSG die Entwicklung der Plattform leitet.
Das Ziel: Gemeinsam führende und relevante Lösungen entwickeln
Die genanten Möglichkeiten haben nun die Mainova AG dazu bewogen, Pilotkunde der Plattform zu werden. Mitte 2023 soll die Ausgestaltung der Partnerschaft starten. Martin Sattler, Geschäftsführer Mainova Service Dienste, erklärte dazu: „Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig. Wir priorisieren gerade gemeinsam mit den Spezialisten der TSG die Anwendungen, in denen wir das größte Potenzial sehen. Dies wird dann die Grundlage für die weitere Umsetzung und die Detailausgestaltung der Zusammenarbeit sein.“
Man habe die Partnerschaft mit drei Jahren bewusst auf eine entsprechende Basis gestellt, um den erforderlichen Entwicklungen den notwendigen Raum zu geben, sagt Jan Wilm Buschkamp, CIO bei der Mainova AG. Stoller von TSG ist sich sicher, in dieser Zeit mit der Mainova AG Lösungen zu schaffen, "die wegweisend für den Markt sind und die entsprechend für weitere interessierte Kund:innen skalierbar sind." (sg)


