„Wir freuen uns, dass unsere Thüringer Mess- und Zählerwesen GmbH (TMZ) mit ihrem Dienstleistungsangebot auch die Kollegen von der EAM überzeugen konnte“, erklärte TEAG-Vorstandssprecher Stefan Reindl. An der TMZ Service GmbH sind neben dem Hauptgesellschafter TEAG Thüringer Energie AG weitere sechs Thüringer Stadtwerke bei der TMZ engagiert: EV Apolda GmbH, Stadtwerke Gotha GmbH, EV Nordhausen GmbH, Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis GmbH, Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH und Energiewerke Zeulenroda GmbH.
Die Vertragspartner EAM und TEAG verfügen bereits über langjährige Kontakte und können auf eine gemeinsame Historie verweisen. Beide Unternehmen wurden 2013/14 nach langer Konzernzugehörigkeit kommunalisiert und decken jeweils ein großes Versorgungsgebiet in Hessen bzw. Thüringen sowie angrenzenden Bundesländern ab.
Abschluss des Gesamtprojekts nach acht Monaten
Hans-Hinrich Schriever, Geschäftsführer der EAM GmbH & Co. KG, erklärte, die TMZ habe sich bereits während der Vertragsanbahnung als zuverlässiger Partner erwiesen. So konnten bereits nach vier Monaten Projektlaufzeit gemeinsam die ersten, produktiven Gateways verbaut und durchgängig in den IT-Systemen prozessiert werden.
Das Gesamtprojekt für den Rollout-Beginn intelligenter Messsysteme im EAM-Versorgungsgebiet wird im August 2021 nach lediglich acht Monaten Projektlaufzeit abgeschlossen und in den Produktivbetrieb übergehen.
Künftige Dienstleistungen
Zu den künftigen Dienstleistungen der TMZ gehören vor allem die Prozesse im Bereich Smart-Meter-Gateway-Administration sowie des Meter-Daten-Managements als Software as a Service (SaaS). Weiter beinhaltet der Vertrag die Visualisierungsanforderungen des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) und das Management aller PKI-Zertifikate. Damit kann die EAM Netz den geforderten zehnprozentigen Pflichtrollout bis Februar 2023 sicherstellen. Das umfasst mehr als 10.000 Gerätewechsel in rund 1,5 Jahren.
„Mit EAM können wir unsere bereits laufenden operativen Dienstleistungen um weitere fachliche Dimensionen ergänzen,“ erklärt Andreas Nehring, Geschäftsführer Vertrieb der TMZ. Die Kooperation stehe aber auch für weitere Partner offen, "die die technischen Synergien im Rahmen einer kommunalen Zusammenarbeit für sich nutzen möchten." Darüber hinaus würden sich den beteiligten Unternehmen Potenziale für Geschäftsmodelle im Messstellenbetrieb und bei der weiteren Verschmelzung von Metering und Submetering im Umfeld der Wohnungswirtschaft bieten. (sg)



