Metering: Großauftrag für Landis+Gyr in Liechtenstein
Im Rahmen eines Software-as-a-Service-Vertrags übernimmt Landis+Gyr das Daten- und Software-Hosting für das Smart Metering der Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW). Zum Serviceumfang gehören neben der Sicherung und Pflege der Mess-, Auftrags- und Verrechnungsdaten auch sämtliche Auditierungen sowie die Umsetzung aller relevanten Sicherheits- und Datenschutzvorkehrungen.
Die Liechtensteiner Kraftwerke (LKW) versorgen das gesamte Fürstentum Liechtenstein mit elektrischer Energie und setzen bereits seit 2011 auf die sogennante Advanced-Metering-Infrastructure(AMI)-Technologie, einem Netz bestehend aus intelligenten End- und Messpunkten, des Schweizer Energiemanagement-Anbieters. Mit der SaaS-Lösung lagern die Liechtensteiner alle Dienste rund um das Datenhosting, die Systempflege und Wartungsaufgaben an Landis+Gyr aus. Das Unternehmen übernimmt die Audits und stellt die Einhaltung aller gängigen ISO-Normen, Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen sicher. So sei gewährleistet, dass der Betrieb auch langfristig konform mit den einschlägigen Vorschriften ist.
45.000 Messpunkte
Für Energieversorger, die nicht in eigene Hardware, Software-Lizenzen oder die erforderlichen personellen Ressourcen für den Betrieb einer solchen AMI-Infrastruktur investieren wollen, sei der SaaS-Service eine Alternative, so Landis+Gyr. Die Schweizer betreiben und warten inzwischen AMI-Systeme für rund 300 Versorgungsunternehmen und über 15 Millionen Messpunkte weltweit.
"Das schafft Kapazitäten für das Tagesgeschäft, den effizienten Netzbetrieb und attraktive Serviceangebote für Endkunden", sagt Michael Staudinger, Country Manager bei Landis+Gyr. Die Übernahme des Systemhostings für LKW schließt rund 45.000 Messpunkte ein, darunter Multi-Energy-Messpunkte (Strom, Gas, Wasser und Wärme), Haushalts- und Industriezähler. (sg)