Von links: Maik Blome (Leiter Produktmanagement und Digitalisierung Mobilitätsangebot) und Werner Linnenbrink (Leiter Mobilitätsangebot) läuten den Start der Entwicklungspartnerschaft mit Christian Disch, (vertretungsberechtigter Geschäftsführer) und Thomas Hornig, (vertretungsberechtigter Geschäftsführer) von highQ ein.

Von links: Maik Blome (Leiter Produktmanagement und Digitalisierung Mobilitätsangebot) und Werner Linnenbrink (Leiter Mobilitätsangebot) läuten den Start der Entwicklungspartnerschaft mit Christian Disch, (vertretungsberechtigter Geschäftsführer) und Thomas Hornig, (vertretungsberechtigter Geschäftsführer) von highQ ein.

Bild: © Stadtwerke Osnabrück

Neben einem Nahverkehr, der auf kurze Sicht voll-elektrisch betrieben werden soll, bieten die Stadtwerke Osnabrück flexible Mobilitätsangebote. Dazu gehören unter anderem stationäres und freies Carsharing, E-Lastenrad-Verleih sowie das HandyTicket. Schon 2016 arbeiteten die Stadtwerken mit HighQ Computerlösungen zusammen. Beide entwickelten nun für Osnabrück ein integriertes Vertriebssystem, das alle Verkehrsangebote der Stadt auf einer digitalen Plattform zusammenfassen soll. 

Mit der Entwicklungspartnerschaft soll in die nächste Ausbaustufe der Mobilitätsplattform gestartet werden. Die Stadtwerke Osnabrück nutzen dazu die MobilitySuite von highQ,  die ganzheitliche Mobilität für den Kunden so einfach wie möglich machen soll.

Einmal Registrieren reicht

„Mit der Einführung dieses Systems ermöglichen wir den Kunden eine digitale, bequeme und vor allem vereinfachte Lösung zur ganzheitlichen Mobilität“, sagt Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot der Stadtwerke Osnabrück. „Wir haben in diesem und in den nächsten Jahren viel vor und stecken schon mitten in den Vorbereitungen für weitere innovative Mobilitätsangebote, die wir in das System integrieren wollen, um unsere Kunden mit neuen Funktionen zu begeistern“, so Linnenbrink weiter.

Um Zugang zum Mobilitätsportal zu erhalten, müssen sich die Fahrgäste nur einmal registrieren und können dann auf alle Dienste zugreifen.

 

 
 

Über- und Auslastung vermeiden
 

„Die Digitalisierung erlaubt es uns, mit dem Bestand an städtischer Infrastruktur wie Parkhäusern, ÖPNV oder dem Straßennetz bestmöglich umzugehen. Über- und Auslastungen können durch eine Verschiebung von Raum, Zeit und Fortbewegungsmittel vermieden werden“, so  Linnenbrink, der noch weiter ausführt: „Am Ende des Monats erhalten die Kunden eine Abrechnung mit Übersicht der in Anspruch genommenen Leistungen. Das ist Digitalisierung in ihrer besten Form – einfach und von überall nutzbar.“

In dem System werden städtische Mobilitätsangeboten und Dienste wie CRM, Aboverwaltung oder Beschwerdemanagement verknüpft. „So lernen wir die Kunden besser kennen und können unsere Angebote gezielt darauf ausrichten“, so Maik Blome, Leiter Produktmanagement und Digitalisierung Mobilität der Stadtwerke. Mit den erhobenen Daten sollen Bedarfe früh erkannt und zum Beispiel Mobilitätshubs eingerichtet werden, wenn sich herausstellt, dass an einer Bushaltestelle besonders oft auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen wird.

Zeitmeilen-Incentivierung geplant

Auch die Anbindung der Region ist ein wichtiges Ziel. „Nicht nur das Mobilitätsbedürfnis der Menschen wird sich vergrößern – dazu kommt der Anspruch, ökologisch unterwegs zu sein. Bedarfs- & Sharing-orientierte Angebote können dies als Beitrag zum Umweltschutz leichter erfüllen als der private PKW, optimal wäre, wenn dort E-Fahrzeuge eingesetzt und Fahrten gebündelt werden“, ist Maik Blome überzeugt.

Künftig soll das System außerdemmit einem integrierten Zeitmeilen-Incentivierungsmodul erweitert werden.(sg)

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