Um Stadtwerken und Versorgern den Rollout ihrer Internet-of-Things-Lösungen zu erleichtern, haben der IoT-Anbieter Digimondo, Smart-City-Experte ICE Gateway und Landis+Gyr, Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen, ein Gesamtpaket mit dem Schwerpunkt Fernwärme-Versorgung entwickelt.
Vor allem die Anwendungsfälle Fernwartung und Fernwärme hätten sich nach Angaben der Partner als besonders rollout-fähig erwiesen. Dazu bieten die drei IoT-Unternehmen eine Komplettlösung an. Sie enthält die IoT-Software von Digimondo, den LoRaWAN®-Netzwerkserver Firefly und die unabhängige IoT-Plattform Niota. ICE Gateway liefert die Gateways auf Basis neuester Mobile Edge Computer Technologie. Mit dieser können Smart-City-Services gleichzeitig per LoRaWAN und mit Breitbandanwendungen von bis zu 50 Mbit/s kombiniert werden. Komplettiert wird das Paket durch die Smart-Metering-Technologien von Landis+Gyr.
EU-Energieeffizienz-Richtlinie
Damit decke man die gesamte Kette eines IoT-Rollouts vom Sensor über Installation und Beratung bis zur Analyse in der Software ab, heißt es in einer Pressemitteilung der Drei. „Mit dieser Kooperation bieten wir der Fernwärmebranche eine passende Antwort auf die Herausforderungen im Zuge der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED), die bereits in diesem Jahr umgesetzt werden muss“, verdeutlicht Marc Ebbecke, Vertriebsleiter für Wärme- und Kältezähler bei Landis+Gyr. Mit der EED werde auch die Fernauslesung von Wärmezählern zum Standard. Ziel der drei Partner sei es, den Rollout von IoT-Lösungen für Stadtwerke und Energieversorger zu einfach wie möglich zu machen. (sg)
