Cybersecurity ist essenziell, um die Vernetzung des öffentlichen Raumes aufrechtzuerhalten und kritischen Schäden vorzubeugen – die Zukunft des Lebens in Städten soll schließlich nicht von Angst vor Angriffen und Datenverlust, sondern von Fortschritt geprägt sein.

Cybersecurity ist essenziell, um die Vernetzung des öffentlichen Raumes aufrechtzuerhalten und kritischen Schäden vorzubeugen – die Zukunft des Lebens in Städten soll schließlich nicht von Angst vor Angriffen und Datenverlust, sondern von Fortschritt geprägt sein.

Bild: © zapp2photo/AdobeStock

Da sich viele Studien vor allem im Bereich Smart City auf die Großstädte fokussieren, haben sich die Fachleute der TUM auf die Frage konzentriert: Wie sieht Smart City in der Breite aus, gerade auch außerhalb der Großstädte? Die Studie soll den Einsatz von Smart City Technologien, die Anwendungsgebieten und die Motivationen deutscher Städte beleuchten. Gezeigt werden soll, wie deutsche Kommunen verschiedenster Größe heute schon Smart-City-Konzepte realisieren.

Dazu beantworteten im Frühjahr 115 ExpertInnen aus 107 deutschen Städten einen ausführlichen Fragebogen.

Fünf wichtige Erkenntnisse

Fünf Punkte hätten sich dabei besonders herauskristallisiert:

  1. Die
  2. LoRaWAN
  3. Bei der
  4. Städte erhoffen sich vor allem Reputation und eine
  5. Anwendungsfälle im Verkehr werden derzeit am häufigsten umgesetzt,

Denkanstöße für die Praxis

Aus den Erkenntnissen ziehen die Wissenschaftler diese Schlussfolgerungen:

  1. Städte, die ein oder im Regelfall sogar mehrere parallele LoRaWAN-Netzwerke selbst betreiben, setzen auf eine Bandbreite an technischen Setups. Obwohl für nahezu alle Sicherheit, Unabhängigkeit und niedriger Energieverbrauch zentral sind, variieren die technischen Umsetzungen stark und bieten neuen Smart City Anwärtern die Chance, Setups in der Praxis zu beobachten.
  2. Open Data ist in über der Hälfte der Städte ein zentrales Thema und wirft neue Fragen auf: welche Daten können mit Bürger:innen geteilt werden? Wie sollen die Daten bereitgestellt werden, damit Interessierte sie auch verwenden können?
  3. Die Bandbreite der durch die Städte und städtischen Tochterunternehmen bereitgestellten Services und deren Bepreisung wird sehr unterschiedlich gesehen und geplant. Im Bereich Geschäfts- und Betriebsmodelle können die Akteure noch experimentieren und sich von dem ein oder anderen internationalen Vorreiter inspirieren lassen.
  4. Einbindung der BürgeInnen von Smart City kann die Ideenvielfalt sowie auch die Akzeptanz fördern. Städte, die bei der Smart City Implementierung weit vorgeschritten sind, setzen stark auf diese Säule. Die gezielte Zusammenarbeit mit lokal ansässigen IT-Initiativen ist eine Möglichkeit für Bürgerbeteiligung, die bisher von über der Hälfte der befragten Städte noch nicht genutzt wird.
  5. In allen betrachteten Anwendungsbereichen – Abfallwirtschaft, Energieversorgung, Gebäudemanagement, Umwelt- überwachung und Verkehr – gibt es bereits zahlreiche Städte, die hier konkrete Anwendungsfälle umsetzen. Dies stellt eine große Chance für Austausch und vielleicht sogar eine Zusammenarbeit dar, die am Ende allen Ressourcen einsparen kann. (sg)

Im Papier zur Studie  "Smart Cities in Deutschland 2022" (externer Link) finden sich weitere Details zu den Ergebnissen. (sg)

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